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Donnerstag, 28. Dezember 2017

Jetzt geht's an die Wäsche...

Das Jahr ist rum, das Mini-Garderoben-Projekt neigt sich dem Ende. Zwei Kategorien sind noch offen - Einteiler und Unterwäsche. 
Der Einteiler ist in einem Ufo geendet bzw. ich werde ihn im Frühling fertigstellen. Die Chobe Bag ist verschoben, aber nicht aufgehoben.
Bleibt noch die Unterwäsche. Diese habe ich nach und nach immer wieder zwischendurch hergestellt. Dabei habe ich unterschiedliche Schnittmuster getestet. Bei den Oberteilen war es mir wichtig dass sie sowohl als Unterhemd, aber auch als Sommertop funktionieren...

Als erstes möchte ich euch mein Set nach dem Freebook MamaSun von aefflynS und einer Unterhose nach abgenommen Schnitt vorstellen.


Das Oberteil sitzt sehr gut. Für mich hätte es an der Hüfte 1-2cm weniger Weite sein können. Beim Dehnen der Bündcheneinfassungen habe ich es ein bisschen zu gemeint. Es reicht in dem Bereich der Rundung zu dehnen und die geraden Strecken (Trägerteil) quasi ungedehnt zu lassen.


Das Höschen hätte durchaus Größer sein können. Obwohl ich den Schnitt von einer gut sitzenden Hose abgenommen habe, scheint sich die Dehnbarkeit der Jerseys zu unterscheiden...


Ein weiteres Set besteht aus dem Tank Top aus dem Yoga Set Ohm von Schnittchen und dem Hipster mit tiefem Bund aus "das für untendrunter" von Muckelie.


Das Top habe ich eine Nummer kleiner genäht als laut Maßangaben empfohlen und finde es immer noch ausreichend locker. Die Länge und Rückansicht gefällt mir gut. Auch wenn ich aus Stoffmangel den oberen Teil stückeln musste. Hier ist normalerweise keine Teilung vorgesehen.


Mit der Vorderseite bin ich nicht so glücklich. Mir ist der Armausschnitt vorne zu weit - der BH lunst oft raus. Und auch bin ich vom diesem V-Auschnitt nicht angetan. Zu mindest an mir... Und ja, das  V ist nicht perfekt gelungen. Aber als Unterhemd, als welches ich es konzipiert habe, erfüllt das Top seinen Zweck.


Dafür bin ich umso angetaner von dem Hipster. Ok, die Farbe ist fragwürdig und es ist lala genäht, trägt sich aber gut.

Als nächstes möchte ich euch mein Set nach dem Freebook Noelle von Madalynne vorstellen. 
Eigentlich besteht das Set aus einem "BH", welches ich zu einem Top verlängert habe und einer taillenhohen Panty. Diese habe ich widerum um 5 cm in der Höhe gekürzt.


Genäht habe ich die Größe S obwohl ich laut Tabelle sogar M hätte nähen sollen. Und es hätte durchaus noch die Nummer kleiner sein können. Vor allem die Panty fällt groß aus.


Allerdings trägt sie sich erstaunlicherweise sehr angenehm. Kein rutschen, kein kneifen.


Das Oberteil gefällt mir besonders. Das werde ich sicherlich als normales Sommertop, ohne Wäschegummieinfassung, noch einmal nähen. Dann gegebenenfalls auch ohne Abnäher und ohne Teilung. Und dann vielleicht mit geflochtenem Band?


Zu dem Oberteil gäbe es noch zwei weitere passende Unterhosen - hier allerdings mit dem MamaSun Top. Da waren die ersten beiden die ich gemacht habe... Nochmal die Unterhose nach dem abgenommenen Schnitt (die besser sitzt als die gelbe) und die Panty Eve von Pattydoo. Diese sagt mir leider gar nicht zu.


Als letztes gibt es noch das Set aus Sierra von Madalynne (ebenfalls ein Freebook) und der hohen Hipster von Muckelie.


So liegend gefällt mir das Set sehr gut, aber getragen komme ich mir im Sierra sehr eingewickelt / getapt vor. Vielleicht (sicherlich) war der Stoff nicht unbedingt die richtige Wahl...


Und es ist nichts für alle Tage. Aber ich kann mir vorstellen, den BH zu etwas mit sehr tiefem Rückenausschnitt zu tragen. Das könnte spannend aussehen...


Der BH ist nichts für große Oberweiten, da er nichts stützt. Aber man benötigt kaum Stoff und er ist schnell genäht. Am längsten dauert das einfassen. Hierfür benötigt man übrigens ziemlich genau 3 Meter Wäschegummi.


Für eine Hipster in 36 etwa 2 Meter. Einmal den Hüftumfang und dann pro Bein noch einmal ca. 50 cm.
Der schwarz-weiße Hipster ist übrigens von all den Schlüppis die am besten sitzende. Die Höhe ist vielleicht einen Hauch zu hoch für die Hosen-Bund-Höhe die ich normalerweise trage, aber sehr angenehm...


Hier einmal der Vergleich von der Hipster mit hohem Bund und der Hipster mit niedrigem Bund und angesetztem Gummi (das müsst ihr euch von der Höhe eigentlich wegdenken)

Hier noch einmal die verschiedenen Schlüpfer im Überblick...


Und die Oberteile....


Ich fand es ganz abwechslungsreich und interessant mich durch die unterschiedlichen Schnitte zu testen. Die Hipster von Muckelie hat mich vom Sitz wirklich überzeugt. Die kann ich mir vorstellen erneut zu nähen. Auch das Noelle Top (das rote) gefällt mir sehr gut.
Die anderen Oberteile mal sehen...
Welches gefällt euch am besten?

Und zu letzt noch meine Mini-Garderoben-Zusammenstellung...


Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es gab immer wieder neue Herausforderungen und ich habe mich an Projekte herangetraut, die ich sonst nicht angegangen wäre. Dennoch war es auch mit viel Arbeit verbunden. Daher werde ich das Projekt so nicht nächstes Jahr fortsetzten, habe aber schon die ein oder andere Idee, die für mich besser funktioniert...
Vielen Dank allen, die mich bei dem Projekt begleitet haben.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch. Bleibt Gesund und Kreativ. Wir lesen uns nächstes Jahr.
Viele Grüße Miriam

Verlinkt mit Rums und 12coloursofhandmadefashion 

Mittwoch, 8. November 2017

Holzfällerhemd...

Für den Oktober stand bei meiner Mini-Garderobe die Bluse an. Allerdings war im Oktober so viel los und mir fehlte die nötige Ruhe um ein so aufwendiges Projekt anzugehen. Zumal ich dafür einen Karo-Flanell-Stoff vorgesehen hatte...


Und bei Karos ist es wie bei Streifen- der Ergeiz ist geweckt...


Am Rumpf ist der lief es gut, nur bei den Ärmeln scheint die Konzentration nachgelassen zu haben...


Naja, was solls - da hätte es eh nur entweder vorne oder hinten gepasst... Jetzt passt es weder vorne noch hinten richtig, aber Perfektion ist eh langweilig ;-)


Wichtig war mir, dass es an den Schultern, Seiten und vorallem an der verdeckten Knopfleiste passt. Denn die verdeckte Knopfleiste war mit ein Grund warum ich mich wieder für Mélilot von Deer & Doe entscheiden habe. Das mag ich einfach total gerne...


Dann ist die Bluse an sich schon relativ lange konzipiert, so dass sie sich wunderbar für den Layering Look eignet

Und hinten ist sie ja noch länger geschnitten und lugt noch weiter hervor...


Ein weiterer Grund war die pure Faulheit. Nach dem Schnitt hatte ich ja schon meine kurzärmlige gelbe Stehkragenbluse genäht. Sprich 2/3 war schon abgepaust und der Schnitt mit einer SBA angepasst. Es fehlten im Prinzip nur noch Kragen und die Ärmel mit Manschetten. Die Ärmel habe ich übrigens um 6 cm verlängert (4cm sind eigentlich meine Standardverlängerung wegen Affenarmen). Ich finde die Länge so genau richtig.


Sollte euer Ärmel zu kurz geraten sein, habt ihr noch ein wenig Luft bei der Manschette. Die ist mit 4 cm eher schmal und wird, wie alle anderen Schnittteile auch, mit 1,5cm Nahtzugabe genäht. Solltet ihr also das Schnitteil schon zugeschnitten haben und kein Stoff mehr übrig, könnt ihr hier noch 1-2 cm abknapsen. Das ist ja das was in der Regel fehlt... Oder eben direkt eine breitere Manschette.

Die Manschetten sind übrigens ziemlich eng und ich habe schmale Handgelenke... Deshalb messt unbedingt den Handgelenkumfang und vergleicht es mit dem Schnittteil.
Da der Ärmel an der Manschette in drei Falten gelegt wird - zwei auf der einen Seite des Schlitzes, einer auf der anderen Seite, habt ihr auch hier etwas Spiel...


Eigentlich bin ich mit der Bluse recht zu frieden. Eigentlich.
Denn soviel kontrastreiches Muster ist für mich ungewohnt und sie ist doch derber geworden als erhofft. Ich hatte gehofft mit dem gerundeten Kragen, dem stark gerundeten Saum, der leichten Taillierung und nicht zuletzt der verdeckten Knopfleiste dem entgegen zu wirken...


Aber vorallem machen die überschnittenen Schultern in Kombination mit dem durchlaufenden Karos meine Schultern noch breiter als sie eh schon sind...
Also falls ihr A-Typen seid und eure Schultern optisch verbreitern wollt, wisst ihr jetzt wie es geht...
Bei einem neuen Karohemd würde ich auf einen Hemdenschnitt mit angesetzten Ärmeln, ohne Abnäher, dafür mit Rückenpasse zurückgreifen, und diese diagonal setzten... Das erspart einem übrigens auch einiges getüftel beim Zuschnitt...


Ich werde dem Hemd trotzdem eine Chance geben. Einerseits weil es viel Arbeit war, aber auch weil es sich angenehm trägt. Und mit Pulli oder Strickjacke drüber, verschwindet auch das breite Kreuz und das Muster ist dosierter...
Und es fügt sich erstaunlich gut in meine Garderobe ein. Am Tag des Shootings hatte ich es mit meiner Girlfriends aus dem Mini-Garderobenprojekt, einen dünnen petrolfarbenen Pulli und meinen sandfarbenen Wind-und Wetterparka kombiniert. Funktioniert wunderbar.


Gut hat mir übrigens auch die gestrige Kombination zu meiner hellbraunen LudwigLässig, dunkelbraunen langen Strickjacke und meinem roten Walk-Doufflecoat gefallen. Leider ohne Foto.
Vielleicht erschleicht sich die Bluse über den Kuschel- und Kombinierbarkeitsfaktor doch noch einen Platz in meiner Lieblings-Liste. Wer weiß...


Noch zwei Teile fehlen um meine Mini-Garderobe komplett zu machen... Heute Abend aktiviere ich auch endlich den November Link und bebildere eure Oktoberprojekte. Ich gelobe Besserung für den Endspurt...

Verlinkt mit: MemadeMittwoch, AfterWorkSewing, #ichnähmirmeineminingarderobe2017
Schnitt: Mélilot, Deer & Doe
Stoff: Flanell vom Karstadt

Mittwoch, 27. September 2017

Jacket with back tie...

... oder Modell J.
So heißt das Schnittmuster aus dem Buch "Happy Homemade Sew Chic" von Y. Tsukiori, welches ich mir für die Kategorie "Mantel" meiner MiniGarderobe herausgesucht habe. Wie der Name des Schnittes schon verrät, handelt es sich nicht um einen Mantel, sondern um eine Jacke. Eine leichte Sommerjacke. Aus Leinen. In meinem Fall Viskose-Leinen.


Der Viskose-Leinen war eine gute Wahl. Die Vorderteile fallen schön locker. Und er knittert kaum beim Tragen. Und wenn ich die Jacke mal ungeachtet in meine Tasche gestopft hatte, habe ich anschließend das knitterige Etwas für ein - zwei Tage auf den Bügel gehängt und schon war der Zustand wieder wie auf den Fotos... 

Der Schnitt ist sehr simpel. Er besteht aus dem Rückteil, zwei Vorderteilen, die sich deutlich überlappen. Diese werden an der Vorderkante doppelt umgeschlagen. Ebenso der untere Saum und die Ärmel. Der hochgeschlossene U-Boot-Ausschnitt wird mit Schrägband verstürzt. Auf die Vorderteile gehören noch rechteckige Taschen.

In die Seitennaht wird ein breiter Gürtel mit eingefasst. Die Enden des Gürtels bleiben übrigens unversäubert.


Durch den Gürtel erlangt die Jacke eine leichte Taillierung.

So knitterig sie die Jacke übrigens während/nach dem Tragen aus...
Für Frostbeulen wie mich, geht natürlich auch die Option Schleife vorne und Jacke schließen. Aber so habe ich sie wirklich nur im Notfall getragen. Weil sonderlich chic finde ich es so nicht...


Sehr dankbar war ich übrigens über die langen Ärmel. Der Schnitt sieht eigentlich 3/4-Ärmel vor. Welche optisch auch viel besser passen. Daher habe ich die Ärmel, wie auf den meisten Fotos, hochgekrempelt getragen. Es sei denn mir wurde zu frisch... Dann waren sie ratz fatz unten...

Die Erklärungen in dem japanischen Nähbuch waren sehr reduziert. 10 Sätze in dem die Arbeitsschritte erklärt werden. Zudem noch eine Seite mit Skizzen und ein Zuscheideplan. Das war's. Und mehr braucht es auch nicht. Ein geübter Anfänger mit Englischkentnissen (da auf englisch), wird die Jacke problemlos meistern.

Auf den Fotos trage ich übrigens meine zweite Lavanda von Firlefanz drunter. Und meine Girlfriend Jeans aus der Mini-Garderoben-Reihe...
Und weil Jacken nun mal über andere Kleidungsstücke getragen werden, gibt es nun noch eine kleine Reihe wie sich die Jacke in meine Minigarderobe einfügt. Ist ja Sinn des ganzen, dass alles (im besten Falle) zusammen passt.

Cheyenne mit der  Girlfriend Jeans bzw. Line Flax und Jacket with back tie...
Jumper mit Line Flax bzw.  Girlfriend Jeans und Jacket with back tie...

Eigentlich hätte noch eine Serie mit Rock und Kleid dazu gehört, aber die fehlt mangels Zeit...
Interessant finde ich übrigens, wie sich der Look mit dem Strohhut verändert.


Verlinkt mit MeMadeMittwoch, AfterWorkSewing
Schnitt: Jacket with back Tie, Modell J, Happy Homemade Vol. 1 , Sew Chic, Yoshiko Tsukiori, tuttlepublishing
Stoff: Viskose-Leinen, hell-blaugrau in dunkelbraun umgefärbt aus meinem Bestand

Donnerstag, 24. August 2017

Colourblocking-Badeanzug...

Ich habe mir einen Badeanzug genäht und es war gar nicht schwer... Im Gegenteil! Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.
Dabei war ich bei der Aufgabenstellung Badeanzug/ Bikini in der "ichnähemireineminigarderobe2017" mäßig begeistert und hätte mir wohl ansonsten nicht einfach so einen genäht. Dabei sind meine beiden Bikinis wirklich alt und sitzen nach zwei Schwangerschaften /Stillzeiten nicht mehr so richtig.
Aber ein Bikini wollte ich nicht. Lieber einen Badeanzug. Bitte sportlich mit Racerback und doch irgendwie feminin...

Also begab ich mich auf die Suche nach einem passenden Schnittmuster und stellte mich auf wochenlanges durchkämmen des Internets ein. Aber über eine andere Teilnehmerin der "Jemecoudsunegarderobecapsule2017" stieß ich recht schnell auf die Firma Jalie. Die kanadische Firma bietet Schnittmuster für Sportswear und eben auch diverse Swimsuits an. Der Schnitt 3350 - in der Version A - der war's...

Version A hat vorne einen leichten Herzausschnitt, ein Kontrastband unter der Brust und den gewünschten Racerback.
Die Version B hat auch den Herzauschnitt, aber mit getwistetem Band unter der Brust und geschlossenen Rücken.


Viel schwieriger gestaltete sich die Stoffwahl. Colourblocking? Oder doch lieber mit Muster?
Das einzige was feststand war, dass er weder blau /Türkis oder schwarz sein sollte. So planlos sucht es sich ziemlich schlecht...
Iiiiiirgendwann stand aber für mich Colourblocking und eine Hand voll Farben fest. Damit konnte ich "puzzeln" bis ich die für mich passende Farbkonstellation gefunden hatte. Welch schwierige Geburt! 


Und dann kam das Nähen... Plötzlich hatte ich einen Wahnsinns Respekt vor dem Lycra. Aber das war sowas von harmlos!
Der rote Stoff hat eine andere Zusammensetzung als der lilane und marineblaue und war viel flutschiger. Hier musste ich Butterbrotpapier zur Hilfe nehmen. Aber in Kombination mit dem Badegummi oder dem lilanen bzw. Blauen Lycra, ließ er sich einwandfrei nähen.

Das Vorderteil ist entsprechend dem E-Book komplett mit hautfarbenen Badeanzgfutterstoff gefüttert. Außerdem habe ich, für mein Wohlbefinden, noch Cups eingelegt.
Ich habe den kompletten Badeanzug mit der Nähmaschine im Zigzagstich genäht. Einfach weil ich keine dicken Nähte haben wollte. Bei dem Schnitt liegen z.T. 3 Nähte übereinander. Und ich habe das Gefühl, mit der Nähmaschine präziser arbeiten zu können. Zum Nähen habe ich übrigens eine 75 Microtex-Nadel genommen. 


Das E-Book ist auf englisch und französisch und richtig gut, finde ich.
Eine Spalte englisch, in der Mitte die technische Zeichnungen und letzte Spalte französisch. Die nummerierten technischer Zeichnungen verdeutlichen die textlichen Beschreibungen und lassen sich gut zuordnen. Ich finde diesen Aufbau sehr übersichtlich. War mir etwas nicht klar, habe ich entweder auf die Zeichnung geschaut oder es mit der englischen Erklärung versucht. Außerdem gibt es eine Übersicht der benötigten Schnittteile und sogar die einzelnen Gummilängen für jede Größe sind aufgeführt. Man wird Schritt für Schritt zu einem professionellen Ergebnis geführt. So hat das Nähen richtig Spaß gemacht.
 

Ich habe lediglich zwei Sachen geändert. Und zwar habe ich den Badeanzug in 32er Breite und 36er Länge genäht. Das entsprach genau meinen Maßen und waren 5 cm mehr Länge.3 cm hätten vermutlich auch gereicht, da der Badeanzug sich im Wasser deutlich dehnt. Im Nachhinein lässt es sich leider nicht mehr ohne weiteres ändern. Vielleicht durch kürzen des Trägers. Dafür müsste ich nicht den halben Badeanzug auseinander nehmen... Daher mein Tipp - haltet euch an die Angaben und schneidet auf keinen Fall größer zu. Der Lycra dehnt sich!
  

Und den Herzausschnitt habe ich 1,5 cm weiter geschlossen. So wie im Original, klappte bei mir die innere Kante seltsam um. Ob das an meiner Oberweite oder was anderem lag, kann ich nicht sagen...  

Kurzum ich freue mich sehr, dass ich mich auf das Abendteuer "Badeanzug" eingelassen habe. Er hat mir im Urlaub schon gute Dienstse geleistet. Sowohl bei flanieren am Strand, als auch beim Wellenspringen oder gar Schwimmen in der Nordsee... Ich habe nähtechnisch sehr vieles dazu gelernt. Und widererwarten war nicht das Nähen, sondern die Farbwahl und die Fotos das schwierigste....
Also, los, traut euch! Es gibt keinen Grund zu zögern...


 Mit meinem Badeanzug Jalie 3350 ergänzt ein weiteres Puzzelteil meine Mini-Garderobe...

Und weil es farblich so gut passt, schicke ich meinen lila-rote-blauen Badeanzug auch zu Selmin und ihren #12coloursofhandmadefashion rüber und bin gespannt, wie die anderen Mädels "lila" kombiniert haben...

Schnitt: Jalie 3350 Version A
Stoffe: Badeanzugstoff von Stoff-Handel (Lila,Coral, Marine), Futterstoff, Badegummi, Bikini-Schnalle von sewy und Cups von Prym