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Donnerstag, 26. Oktober 2017

Cardigan Frollein...

Ich mag ja durchaus aufwenigere Sachen. Mit tüfteln und innenschön und so. Aber hin und wieder bin ich auch für ne schnelle Nummer zu haben. Und das Cardigan Frollein ist so eine schnelle Nummer.... Eine richtig schnelle! Vom Anschmeißen des Druckers bis damit vor die Haustür gehen in 45 min. Das ist kaum zu toppen, oder?


Für das erste Freebook von mojoanma benötigt man etwa 1m x volle Breite Jersey, Jaquard, Strick, Sweat o.ä.  In meinem Fall ist es ein ganz feiner, ultra leichter grauer Strick vom Stoffmarkt.


Der Stoff wird gefaltet und mit Hilfe zweier Negativschablonen der Halsausschnitt und die Ärmel erstellt. Dann noch einmal richtig zusammen legen, die Ärmelnähte schließen und fertig. Oder die Ausschnitte noch säumen / einfassen / raffen oder was sonst gefällt. Ich habe mich für die Minimalst-Version, also ohne alles entschieden... Das mag ich momentan total gerne...


Schön schmal an den Unterarmen (wobei die Breite von jedem selbst bestimmt wird) und dann aber eigentlich Fledermaus-Ärmel


Dank grau, ein wunderbarers Basis-Teil zum schnell überwerfen und easy zu kombinieren. Und da grau nicht gleich grau ist, gab's sogar für mich einen passenden warmen Grauton.


Hier im Vergleich ein kühles und ein neutral-graues T-Shirt. Mein Cardigan Frollien in dem warmen grau und mein beiges Herzstück.

Also falls ihr noch ganz schnell einen stylischen Cardigan braucht, schaut bei Anke vorbei. Ich bin sicher, ihr werdet ähnlich begeistert sein wie die Probenähtruppe...

Verlinkt mit RUMS, #12coloursofhandmadefashion
Schnitt: Cardigan Frollein, Mojoanma
Stoff: 1m, Fein-Strick vom Stoffmarkt

Donnerstag, 28. September 2017

Driftless Cardigan...

Der Driftless Cardigan von Gainline Studio hat mir seit meiner ersten Begegnung mit ihm, bei Lena von Fantantisch, vor etwa 1 Jahr super gefallen. Ein Oversize-Cardigan mit überschnittenen Schultern und Eggshape-Form.


Das Schnittmuster war schnell gekauft. Und sogar schnell gedruckt und geklebt. Sogar der Stoff lag bereit. Und dann passierte erstmal... nichts...
Seit Februar lagen Stoff und Schnitt immer wieder auf meinem Nähtisch und verschwanden immer wieder unangetastet in der Kiste. Bis Selmin Orange als Monatsfarbe bei #12coloursofhandmadefashion auf rief...
Also schnell Schnitt und Stoff wieder hervor gekramt und noch einmal die Farbe gecheckt. Jawohl, das kann gut als Orange durchgehen. An der Webkante steht zwar was von "mustard", aber bei Lillestoff wird die Farbe mit Karamell angegeben. Das trifft es schon eher. Aber ich wollte es genau wissen und habe meinen (äh, den des Mannes) RAL-Farbfächer daneben gehalten. RAL 138. Oder in Worten: "abricot orange". Bingo!
Genäht war der Driftless Cardigan dann wieder recht schnell. Trotz der, für einen Cardigan, verhältnissmäßig vielen Schnittteile. Denn er hat auf etwa Hüfthöhe eine vertikale Unterteilung, die einmal rundherum geht. Durch dieses Naht entsteht die typische Eggshape-Form des Cardigans. Von hinten kann man es ganz gut erkennen...

In dieser Unterteilung sind auf der Vorderseite auch die Taschen eingelassen.


Diese werden übrigens mit einer Ovifadenraupe an dem Saum befestigt. Eigentlich ganz simpel und doch so effektiv...

Je nachdem wie fest der Stoff ist, fallen die Taschen mehr oder weniger auf. Bei mir mehr, da sie durch denn etwas labberigen Stoff, aufklaffen. Mich stört es aber nicht. Im Gegenteil.


Außerdem habe ich mich für den geteilten Saum in unterschiedlichen Höhen entschieden. Alternativ gibt es noch die Variante mit durchgängigem Saum.


Wenn der Cardigan geschlossen ist, fällt erst der tiefe, spitze V-Ausschnitt auf. Finde ich eigentlich ziemlich cool. Aber da ich keine passenden Knöpfe da hatte, wurde mir die Entscheidung abgenommen. Vorsichtshalber habe ich aber alle Kragenschnittteile mit Vliseline verstärkt. Da sind sie einerseite nicht so labberig und ich kann, wenn mir die passenden Köpfe begegnen, nachrüsten...


Hier sieht man übrigens noch einmal wie Oversize der Schnitt tatächlich ist. Nur die Ärmel sind schön eng. Da müsst ihr auf den angegebenen Armumfang achten, nicht dass es zu eng wird.



Darunter trage ich übrigens eine Betula. Völlig Basic. Mit kleinem Auschnitt, der im ersten Augenblick gewöhungsbedüftig ist. Sowohl optisch als auch vom Tragegefühl. Aber keine 5 Minuten und ich hatte mich an den Ausschnitt gewöhnt.


Für die erste Version habe ich die asymmetrische Variante ohne Bündchen gewählt. Die Schnitteile habe ich um 6cm verlängert zuzüglich Saum. Das entspricht den Zentimetern die ich größer als angegeben bin. Den Saum habe ich sich aufrollen lassen. Und damit es nicht unfertig aussieht, habe ich in Anlehnung an den Print der Betula, aus ein Stück SnapPap ein Blatt ausgeschnitzt.


An den Ärmelsäumen nicht. Aber hier bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob nicht doch noch Bündchen oder Manschette dran kommt. Denn obwohl ich sie ordentlich verlängert habe, wirken die Ärmel etwas knapp. Im Nachgang habe ich die Ärmel übrigens nochmal etwas enger gemacht, da sie mir für ein normales Shirt zu weit waren. Für einen Pulli finde ich die Weite dieserum ok.


Und weil mir Betula so gut gefallen hat, habe ich gleich noch eine zweite Version als Pulli genäht. Aber die zeige ich euch vielleicht wann anders...
Heute geht es in erste Linie um Orange, also meinem Driftless Cardigan. Hier noch einmal mein Outfit von Sonntag von Kopf bis Fuss. Ich war übrigens begeistert, wie gut das Rot meiner Cambag Tessa mit dem Abrikot harmoniert...

Verlinkt mit Rums, Ich nähe Bio, Bio-Linkparty, #12coloursofhandmadefashion, LilleLiebLinks
Schnitte: Driftless Cardigan von Grainline Studio, Betula von Fabelwald
Stoffe: Wolljersey Lillestoff, Mysig Tid Nopes, karamell, Jersey Foliage in taupe von Stoffversand4u
(beide gots-zertifiziert)

Freitag, 27. Januar 2017

Grün neu kombiniert...

Kennt ihr das? Ihr näht ein Oberteil und wollt zwischenzeitlich die Passform testen. Das neue Oberteil liegt neben euch auf dem Stuhl während ihr euch nackig macht. Und da liegen sie nun. Beide nebeneinander. Das Neue und das "Alte". Und dann passiert es - die Farben beider Oberteile fangen an zu strahlen. Als hätten sie nur aufeinander gewartet...
So geschehen letzte Woche, als ich mir das gestreifte Oberteil nähte und meine Lola an hatte.


An diese Kombination hatte ich bisher nicht gedacht. Marine mit hellem Olive...



Und wisst ihr was mich besonders an diesem Zufallsfund freut? Meine Lola passt zwar wunderbar in meine Herbst- / Wintergarderobe, ist aber eigentlich etwas dünn. In meine bisherige Frühlings- / Sommergaderobe passte sie bisher so lala... Das hat sich letzte Woche schlagartig geändert.

Wenn ihr wissen wollt, wie ich meine grüne Lola bisher kombiniert habe/ hätte, schaut mal bei meinem Beitrag zur Lola...
Und wenn euch das gestreifte Oberteil interessiert, müsst ihr euch leider bis nächste Woche gedulden ;-)


 
Ich habe mich übrigens ganz bewusst für einen Repost eines Kleidungsstücks für Selmins Aktion #12colorsofhandmadefashion entschieden und habe nicht meine grüne Cheyenne eingereicht. Denn bei der Aktion geht es auch darum, bestehendes neu bzw. noch nicht offiziell gezeigt, zu kombinieren. Und das passt gut zu "meinem" Thema der vernetzten Garderobe...


Verlinkt mit Freutag und #12colorsofhandmadefashion
Stoffe: Stoffmarkt
Schnitte: Lola, Schnittchen und Jumper, FinasIdeen (coming soon)

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Und noch eine Strickjacke...

Vor einigen Wochen schrieb Sindy vom "Mein Gewisses Etwas" einen Beitrag über den Signature-Blitz. Und da begegnete sie mir zum ersten mal - Lola von Schnittchen! Eine Strickjacke mit interessanter Schnittführung. Der Schnitt zeichnet sich vor allem durch die seitliche Falte und die rückwärtigen Nähte aus.
Als bekennender Strickjackenfan, musste ich den Schnitt gleich ausprobieren...


Lola ist als easy eingestuft - ist es auch. Wenn man das mit der Falte verstanden hat... Denn es gibt nur eine textliche Anleitung.  Hier war ich kurz verwirrt und hätte tatsächlich gerne Bilder gehabt. Aber der angegebene Link zur bebilderten Anleitung führte ins Leere... Doof das. Aber auch nicht wirklich schlimm, denn mit etwas nachdenken ließ es sich doch bewältigen. Die Falte wird nämlich erst nur gesteckt und dann in die nach hinten laufende Naht eingenäht.


Ansonsten müssen noch die Schulternähte geschlossen und anschließend die Ärmel eingesetzt werden. Zum Schluss werden die offenen Kanten mit selbstgemachtem Schrägband eingefasst. An den Ärmeln habe ich es auch so gemacht. An der langen Hals-/Vorderseiten-/ Rückensaumkante nicht. Da habe ich den Saumstreifen komplett nach innen geklappt. Das gefiel mir optisch besser.


Hier, wo die Strickjacke etwas aufklappt, kann man es ganz gut erkennen... Der Saumstreifen stabilisiert die Kante übrigens super. Während mein weichfallender Strick unbekannter Zusammensetzung, anfangs vorsich hin labberte, hält behält er jetzt seine Form...

An dem Schnittmuster habe ich ein paar Änderungen vorgenommen. Laut Größentabelle brauche ich eine 38. Die angegebene Körperlänge ist jedoch 6 cm zu kurz. Daher habe ich in der Taille (die Taillenhöhe ist angegeben) das Vorder- und Rückteil um 6 cm verlängert.


Jedoch lag die Strickjacke dann auf meinem Hintern auf und warf Falten und vorne erschien sie mir auch zu lang. Daher habe ich sie rundum doch wieder um 1,5 cm gekürzt. Jetzt entspricht sie etwa eine Größe kleiner.
So finde ich sie von der Länge super. Nichts hasse ich mehr, als wenn es mir zwischen Hose und Shirt reinzieht...


Die Ärmel habe ich, wie immer verlängert. Außerdem habe ich sie im Nachgang noch einmal knapp 1 cm nach innen gesetzt. Aber wenn ich die Fotos so sehe, könnte es eigentlich noch mehr sein, oder was sagt ihr?
Auf dem Knopf zum verschließen habe ich übrigens verzichtet, da ich Strickjacken in der Regel eh offen trage...

Die Vorderteile sind natürlich gleich lang, auch wenn es auf den Bildern nicht so aussieht ;-)

Unter meiner Lola trage ich einmal meine Mona von Make my Lemonade. Und ja, das sind Herzchen. Zu Mona wird es im Frühling einen separaten Post geben...

Und einmal trage ich eine grüne Liv von Pattydoo. Soviel sei gesagt - Liv ist nicht mein Schnitt und das erste Schnittmuster das direkt wieder in die Tonne wanderte. Das Shirt saß an der Armkugel überhaupt nicht und auch der Ausschnitt war nix für mich. Für letzteres kann der Schnitt jetzt nix... Zum Glück habe ich mittlerweile ausreichend Erfahrungen um so etwas doch tragbar zu machen.

Ich denke, meine Lola hat tatsächlich das Zeug zum Lieblingsteil. Einerseits wegen der Farbe, aber auch weil Strickjacken eh meins sind und sie mit ihrer Form Abwechslung in die meist geraden geschnittenenen Cardigans in meinem Schrank bringt.
Und ich finde, Lola lässt sich gut kombinieren lässt. Zur Bluse wenn es mal eleganter / stilischer zugehen muss. Oder im Alltagslook, zu einem schlichten Shirt...

Und weil meine Lola ein waschechtes, wunderbares "L" ist schicke ich sie zum Abschluss noch zu Selmin. Vielen Dank liebe Selmin  (und alle Mitinitatonrinnen) für diese tolle Aktion. Es hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn ich nicht bei allen Buchstaben mitdabei war...

Und wenn ich schon beim Bedanken bin, dann mag ich mich auch noch beim Team vom MMM für ihre wunderbare Arbeit das ganze Jahr über bedanken.

Verlinkt mit MeMadeMittwoch und #12lettersofhandmadefashion
Schnitte: Strickjacke - Lola von Schnittchen, Bluse- Mona Make my Lemonade, Shirt - Liv
Stoff: Strickjacke - Feinstrick vom Stoffmarkt, Bluse - Baumwolle vom örtlichen Stoffladen, Shirt - 100% Baumwolljersey von Karstadt

Mittwoch, 22. Juni 2016

Mélange Knit...

Ich habe eine Schwäche für Cadigans. So bald es draußen einigermaßen mild ist, werden sie getragen. Deshalb Stand von Anfang an fest, dass ich den Mélange Knit aus der Ottobre 2/2015 nähe. Bis es dann tatsächlich dazu kam hat es mal wieder gedauert. Wie immer... Das lag vorallem daran, dass ich keinen Stoff fand der mir so recht zusagte ohne ein komplettes Poly-irgendwas zu sein. Aber dann wurde ich in Frankfurt im Stoffladen fündig. Mariner Strickstoff mit wollweißen Knubbels und gut 50% Baumwoll- und Viskoseanteil. Den musste ich haben...


Dass der Stoff mich beim Nähen zu übermäßigen Fluchen verführen würde, war mir da noch nicht ersichtlich. Der Zuschnitt war kein Problem. Er fusselte zwar wie sonst was, aber nun gut. Ich wollte mit der Ovi versäubern und nix ging. Ständig flutschte der Stoff weg. Was habe ich geschimpft! Eigentlich dachte ich ja, dass man Strickstoff nicht versäubern müsste, aber nachdem sich am Saum bereits direkt nach dem Zuschnitt Laufmaschen bildeten bleib nix anderes übrig als ganz Oldschool mit der Nähmaschine zu versäubern. Ganz laaaangsam im Schneckentempo um alle fünf Teile.  

Zum Glück sieht der Saum an der vorderen Kante und unten dank Zwillingsnadel auch ohne Ovi recht sauber aus, denn die Strickjacke klafft natürlich immer wieder auf...


Das Zusammennähen ging dann wieder schnell. Ist ja im Prinzip nur Schulternähte schließen, Ärmel annähen, Seitennähte schließen, Säumen - fertig. Also ganz easy...

Da es sich hier um Strickstoff handelt, habe ich, wie von der Ottobre vorgesehen, zum ersten Mal Framilion in die Schulternähte eingenäht. Mal sehen ob es tatsächlich langfristig das Ausleiern der Schultern verhindert. 


Da ich kein Kantenband für den rückwärtigen Ausschnitt hatte, habe ich stattdessen Schrägband aus einem Reststück Baumwolle herstellt, mit eingenäht, umgeklappt und festgesteppt. In meiner Theorie sollte es einen ähnlichen Effekt haben - Den Ausschnitt zu stabilisieren und dennoch ein bisschen elastisch bleiben. Und zudem gut Aussehen...


Ansonsten habe ich tatsächlich alles ganz ottobrisch gemacht. Sogar die Ärmel die ich wie immer pauschal 5cm verlängert hatte habe ich später wieder auf wie vorgesehen gekürzt. Das passiert selten. Die scheinen daher recht lang auszufallen...



Zu guter Letzt habe ich noch Ärmelpatches angenäht. Kurz hatte ich überlegt sie vor dem Schließen der Seitennähte mit der Maschine anzunähen, mich dann aber doch für die Handvariante entschieden. Erst mit Geradestich von Loch zu Loch. Und weil ich aber beim Arbeiten mit den Patches immer an der Tischkante hängen geblieben bin, nochmal im Zickzack drum herum...


Ich sag euch, die Patches waren ein abendfüllendes Programm. Das hatte ich so nicht erwartet... Und so ist aus einem eigentlich schnellen, einfachen Schnitt ein erstaunlich aufwendiges Projekt geworden.


Aber die Mühe war es mir definitiv wert. Der Cadigan ist eine super Ergänzung in meiner Garderobe. Schlicht, aber nicht langweilig. Trägt sich, dank recht hohem Naturfaseranteil, angenehm und ist für die aktuellen Temperaturen werden zu warm noch zu kalt... Ein absolutes Lieblingsteil eben... 


Verlinkt mit: MeMadeMittwoch, HoT
Stoff: Stoff Martino, Frankfurt

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Weihnachtsoutfit mit Oversize-Strickjacke...

Guten Morgen Ihr Lieben,
na, habt Ihr Heilig Abend gut überstanden? Wir schon und ich bin, wie nach dem leckeren Essen befürchtet, doch nicht geplatzt ;-)

Ich wollte euch schnell noch mein Weihnachtsoutfit bei RUMS für dieses Jahr zeigen. Dieses Jahr war es gar nicht so einfach was passendes zum Anziehen zu finden. Ich bin nämlich (noch) ziemlich rund. Aber gelohnt hätte es sich nicht noch schnell eine Umstandsbluse oder -shirt zu nähen. Die letzten Tage sind nämlich gezählt...
Ich passe doch tatsächlich noch in eines meiner vorschwangerschaftlichen Kauf-T-Shirt. Naja, zugegeben, gerade so. Irgendwie... Und weil so ein Longsleeve, auch gezwiebelt, dann doch nicht ausreichend warm hält und auch nicht sonderlich festlich ist, habe ich mir meine selbstgenähte Oversize-Strickjacke oder wie auch immer man so etwas nennt, übergeworfen. 




Genäht habe ich sie nach dieser Anleitung, die ich mir vor Ewigkeiten mal gespeichert hatte. Ich hatte diesen Schnitt gleich im Kopf als ich den Strickstoff gesehen hatte. Allerdings wollte ich für mich gerne lange Ärmel haben. Und ja, die Ärmel sind sehr lang. Aber mag es gerne wenn auch die Hände mal im Pulli verschwinden können.


Die Kanten habe ich mit Rollsaum versäumt, was der Strickjacke den eigentlichen Pfiff gibt.

Und da mir mein Exemplar so gut gefallen hat, gibt es für die Schwägerin für gleich unter dem Weihnachtsbaum auch eins. Allerdings in "Original" ohne Ärmel. Der Strickstoff, so toll er auch ist mit seinem Silberfaden (den man hier leider nicht sieht), ist nämlich leider nicht sonderlich warm. Daher ist ihr Teilchen eher Zierde....



Ich hoffe es gefällt ihr, ansonsten behalt ich diese Strickjacke. ;-) Gleich werde ich es wissen - auf geht's in die nächste Runde Weihnachtsessen und Geschenkeschlacht.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch fröhliche Weichnachten und ein paar besinnliche Tage mit euren Lieben.