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Donnerstag, 17. Januar 2019

Streifenliebe...

Werbung - der Schnitt wurde mir zum Probenähen zu Verfügung gestellt

Hier herrscht ganz große Streifenliebe. Schon immer! Blockstreifen, Ringel, dicke oder dünne Streifen - egal! Hautache Streifen! Da ist es ja wohl klar, dass ich einen Schnitt der Streifenliebe heißt, im Probenähen mitnähe, oder?


Zumal der Schnitt durch die diagonale Teilung auf Streifenspielereien ausgelegt ist. Perfekt für so Streifenmonks wie mich ;-) 
Aber soll ich euch was verraten? Es sieht schwieriger aus als es ist. Sofern ihr einen bi-elsatischen Streifenstoff verwendet, wo die Streifen insich nicht verzogen sind. Ich habe mich hier für einen mittelschweren Jersey von Lebensbekleidung entschieden und bin mit der Qualität mehr als zufrieden.

Wenn ihr den Oberkörper verlängert, so wie ich (meine Standerd 4 cm), müsst ihr darauf achten, den Winkel der Teilung nicht zu verändern, sonst bekommt ihr Probleme mit dem aufeinandertreffen der Streifen und müsst eventuell etwas ziehen. Aber das is ja nicht Sinn der Sache ...


Durch die Teilung auf Vorder- und Rückseite entsteht übrigens auch ein toller Streifeneffekt an der seitlichen Naht. Wollt ihr mal sehen?


Hier sieht man auch, dass der Schnitt, wie meistens bei Finas Ideen, mit Beleg gearbeitet wird. Den Ausschnitt habe ich um 2 cm verkleinert, da er mir sonst zu breit gewesen wäre und man die BH-Träger gesehen hätte.
Die Ärmel habe ich in der engen Version genäht und auf Langarm verlängert. Der Schnitt sieht eigentlich 7/8-Arm vor. Aber das sieht an mir schlichtweg zu kurz aus.
Und ich habe die Ärmel ganz normal im Fadenlauf zugeschnitten. Eigentlich sieht Fina einen Arm so und einmal im diagonalen Fadenlauf zu. Aber dafür hätte mein Stoff nicht mehr gereicht.
Hier bin ich übrigens mit genau 1m Stoff ausgekommen. Denn der Jersey von Lebensbekleidung hat Überbreite. Perfekt, so blieb kein nennenswerter Rest ürbrig.

Ansonsten hat der Schnitt Brustabnäher. Daher passt der Streifenverlauf im Bereich des Abnähers nicht ganz. Aber für diejenigen unter euch die mehr Oberweite haben, ist das natürlich super für den Sitz...
 

Das schwierigste ist fast mit den Schnitteilen nicht durcheinander zu kommen und sich nicht zu verschneiden. Deshalb lege ich immer bei Streifen die Schnitteile beim Zuschneiden aneinander. Normalerweise orientiere ich mich beim Zuschnitt am Streifen unter dem Armloch. Hier geht es nicht wegen des Abnähers und man muss sich von unten nach oben ausrichten. Aber wie genau das geht erklärt euch Fina. Sie hat euch nämlich extra auch noch eine Videoanleitung gedreht.
Dort findet ihr auch das Lookbook. Denn Streifenliebe geht natürlich auch ohne Teilung oder sogar ohne Streifen...


Verlinkt mit: DufürDicham Donnerstag, SewLala, WoF
Stoff: Jersey, breitgestreift -offwhite, marine von Lebensbekleidung
Schnitt: Streifenliebe von Finas Ideen*

*Der Schnitt wurde mir zum Probenähen zu Verfügung gestellt. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst. Das restliche Material ist selbstgekauft.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Finas Pulli...

Eigentlich trage ich ja oben rum eher legerere Schnitte. Aber als Fina uns in der Probenähgruppe ihren neusten Schnitt präsentierte, war ich gleich angetan. Wunderbar feminin und körperbetont und ein bisschen "Drama" an den Ärmeln...


Und wenn ich für mich schon so einen femininen Schnitt nähe, kann ich auch gleich in die Vollen gehen und eine feminine Farbe, wie dieses korallrot, vom Wintersweat dafür wählen.... Der ist nicht nur wunderbar kuschelig und warm sondern sorgt auch hervorragend für gute Laune an grauen Wintertagen...


Leider hat der Sweat keinen Elasthananteil. Daher habe ich vorsorglich eine Nummer größer genäht und und im Nachgang noch ein bisschen Weite weggenommen, so dass ich zwischen beiden Größen gelandet bin.

Eigentlich gehört der Pulli noch körperbetonter. Aber die Bequemlichkeit ging vor....
Diese körperbetonte Passform wird durch die Prinzessnähte erreicht. Damit kann man Oberteile wunderbar auf Figur bringen. Gerade auch, wenn man - im Gegensatz zu mir- viel Oberweite hat, lässt sich hier sehr gut eine Anpassung an die große Oberweite vornehmen und an Taille und Hüfte trotzdem körpernah sein. Falls das für euch Thema ist, schaut doch einmal beim Beswingten Allerlei vorbei. Sie hat es hervoragend erklärt.

Oder man legt Rüschen in die vordere Teilungsnaht. Oder Paspeln. Oder covert die Naht. Oder man wählt zwei unterschiedliche Stoffe, oder, oder, oder...


Ich habe mich für ohne Schnick-Schnack entschieden. Dafür mit halben "Drama" am Arm. Wie bei Fina üblich, gibt es mehrere Varianten. Bei diesem Schnitt sind es normale, enge Ärmel oder etwas weitere Ärmel mit Puff an den Schultern und Ballon und Manschette am Saum. Ich habe mich für letzteres entschieden, jedoch ohne Puff.
Dafür habe ich ganz einfach beide Ärmel ausgedruckt und die Armkugel des glatten Ärmel an den Ärmel des gerüschten gesetzt. Also ganz simpel. Und wie ihr seht, hat es gut geklappt.


Beim Ausschnitt wird wieder einmal mit Beleg gearbeitet. Ich habe diesen, wie auch  übrigens das Innenteil der Manschetten, aus Jersey gemacht, damit es weniger aufträgt. Ganz leicht könnt ihr das hellere Rosa rauslunzen sehen...
Der Ausschnitt ist übrigens ziemlich Halsnah konzipert. Einigen Mädels im Probenähen war es zu nah. Sollte das der Fall sein, könnt ihr problemlos die NZ zurück schneiden.
Ich für meinen Teil fühle mich durch den Ausschnitt nicht eingeengt. Aber ich mag ja auch gerne Rollis...


Und Finas Pulli... Das Modell ist bei mir zwischen den Jahren entstanden und wird seitdem gerne und häufig getragen. Denn er bringt Abwechslung in meine Gaderobe und ich fühle mich damit "modisch", wenn ihr versteht was ich meine...
Und ich mag den Kontrast der entsteht,  wenn ich den "lieblichen", etwas verspielten Pulli zu meiner Biker Jeans oder auch zu meiner Girlfriendshose trage. Dann funktionieren für mich auch Ballonärmel...



Verlinkt mit Rums und FinasIdeen Blog
Schnitt: Finas Pullover von FinasIdeen
           *Der Schnitt wurde mir im Rahmen des Probenähens kostenlos zur Verfügung gestellt*
Stoff: Wintersweat aus dem örtlichen Stoffladen Naschl


Donnerstag, 17. August 2017

Finas Kleid aus Leinen...

Ich hatte mich drauf gefreut kurz vor dem Urlaub dieses Jahr nicht in "Nähstress" zu kommen. Noch die Jeans für das Äffchen fertig machen und dann die Nähmaschine vorzeitig in Kur schicken...
Tja, da habe ich die Rechnung leider ohne Fina gemacht. ;-) Eine Woche bevor es in Urlaub gehen sollte, zeigte sie uns in ihrer Stammgruppeden ihre Version von "Finas Kleid". Damit waren dann auch schon alle guten Vorsätze hinfällig. Das Kleid musste ich einfach noch mitnähen. Ich hatte mich umgehend in die Kombination aus Stehkragen, spitzen V-Ausschnitt und Biesen verguckt... Schaut nur wie toll...


Und ein weiters Kleid  für den Urlaub am Strand kann nicht verkehrt sein...


Nach einem Blick in meinen Stofffundus endschied ich mich für einen mittelschweren olivfarbenen Leinenstoff. Da würden die Biesen schön zur Geltung kommen.


Ich weiß, an Leinen scheiden sich die Geister... Die einen lieben ihn und die andern mögen ihn nicht leiden. Weil es so knittert. Kratzt. Und weil es eigen ist. Aber genau wegen seiner Eigenart mag ich ihn. Er verändert seine Steifigkeit mit dem Tragen. Und ich mag seine unregelmäßige Garnstruktur.

Schon beim Nähen konnte ich spüren wie er immer mehr seine Steifigkeit verlor. Dennoch war der Stoff noch nicht ganz so weich wie ich ihn mir erhofft hatte. Also durfte das fertige Kleid eine Runde im Trockner drehen, ehe ich es fein säuberlich und möglichst knickfrei in mein Koffer packte. Vergebene Liebesmühe - und der Wind am Meer hat sein übriges beigetragen...


Aber noch einmal zurück zum Kleid bzw. was das Schnittmuster alles kann...

Ich habe bei meiner Version natürlich den Stehkragen und den kleinen V-Ausschnitt mit aufgesetztem Beleg ausgewählt. Der Schnitt beinhaltet nämlich auch noch einen tiefen V-Ausschnitt, der mir allerdings zu tief gewesen wäre. Mein Tipp daher - das Schnittmuster anhalten und am Körper entscheiden wie tief man blicken lassen möchte. Theoretisch kann man auch alle Längen dazwischen wählen. Man muss nur eben den entsprechenden Beleg dazu wählen und am Kragen die Differenz zwischen seiner Größe und der gewählten Größe einkürzen (oder später abschneiden).
 

Der eben erwähnte Beleg, kann auch als tatsächlicher Beleg auf die linke Seite angebracht werden und dann nur knappkantig abgesteppt werden.
Außerdem hat Fina auch einen Beleg für alle die keinen Stehkragen mögen vorgesehen...


Außerdem hat das Kleid Nahtaschen. Perfekt für mich - da steh ich drauf...

Das Kleid ist minimal tailliert. Wem das zu wenig ist, kann entweder ein Bindeband mit einnähen oder Gürtelsschlaufen anbringen. Beides wird im E-Book erklärt. Ich habe ganz drauf verzichtet, weil ich die Freiheit haben wollte das Kleid lässig oder mit einem Gürtel auf Figur gebracht tragen zu können. Mit Gürtel bekommt es einen Blusenkleidcharakter, was ich wirklich gerne an mir mag...
 


Und für alle die jetzt beginnen wollen für den Herbst zu nähen - das Ebook beinhaltet auch noch 3/4 Ärmel mit einer Manschette. Und mit einer Strumpfhose drunter kann man das Kleid sicherlich noch eine Weile tragen bevor es wirklich zu dünn wird...
Oder man näht das Kleid in Tunika-Länge. Auch möglich.

Schaut euch mal Finas Collage oder auch gerne das Lookbook an
Und mir fallen noch viel, viel mehr Möglichkeiten ein, was man aus dem Schnitt noch raus holen könnte...

Aber bevor ich mich an eine weitere Version setze, bin ich gespannt was ihr von meinem Kleid haltet und träume noch ein bisschen weiter von den Dünen...


Und dem Meer...


   
Verlinkt mit RUMS
Schnitt: Finas Kleid, Finas Ideen - Momentan zum Einführungspreis ;-)
Stoff: mittelfester Leinen, Stoffmarkt