In den letzten beiden Wochen war ich fleißig, auch wenn ich natürlich nicht soweit vorangekommen bin wie ich gerne gewollt hätte.
Ich habe letzte Woche den Doufflecoat vom Äffchen fertig gestellt (der wird hier nächste Woche verbloggt) und dann erst einmal ein Nähpäuschen gebraucht. Aber das Gute daran ist, dass ich erste Erfahrungen mit dem Material Walk gemacht habe und weiß worauf ich achten muss und wo die Grenzen meiner Nähmaschiene sind - nämlich bei fünf Lagen Walk, einer Lage Teddy und einer Lage Jersey.
Außerdem habe ich die Nähpause genutzt um mir einen Futterstoff und einiges an Zubehör zu kaufen und mir über einige Details klar zu werden.
Nachdem ich gefühlt das komplette Internet nach einem passenden Baumwoll oder Jersey dursucht hatte, war klar, ich muss in die Läden und mir die Stoffe in echt ansehen. Die Farbe vom Oberstoff ist einfach zu speziell. Viele Stoffe waren dafür zu pinkig oder zu klein- oder zu großmusterig. Letzendlich fiel die Wahl auf einen blau-beige-weiß-rot karierten Stoff von Dapper.
Als Futter für die Kapuze möchte ich auf jeden Fall Teddystoff haben. Bin mir aber noch unklar ob dunkelgrau oder natur.
Auch bei den Knebelköpfen ist die Wahl noch nicht gefallen. Eigentlich
habe ich die grauen und die naturfarbene Kodel dafür gekauft. Beim
Schränke ausmisten fiel mir jedoch ein alter und sehr abgetragener
Doufflecoat von mir in die Hände den ich ausgeschlachtet habe. Daher
wären auch die braunen Knebelknöpfe eine Alternative. Meine Tendenz geht
aber zu der hellen Kordel und graue Knöpfe...
Ich habe mir außerdem noch einmal den Schnitt vorgenommen und analysiert was mich stört.
Wie schon beim letzten mal erwähnt, ist mir der Hals zu nackig. Ich werde daher einen zusätzlichen Kragen einnähen. Die Kapuze werde ich nicht mit einfassen, da es zu dick wird und die Nähmaschine Stiche auslässt. Der Kragen wird mit Knöpfen am Mantel befestigt.
Insgesamt ist mir der Schnitt zu feminin. Ich mag es gerne etwas derber. Daher werden die Taschen eckig. Eventuell auch Klappe.
Die Ärmelriegel werde ich doch machen, allerdings auch in eckig und mit in die Naht eingefasst und mit Knopf am Ärmel befestigt. Beim Rückenriegel bin ich mir noch unsicher. Wenn dann auch eckig und mit zwei Knöpfen.
Innen möchte ich auf jeden Fall eine kleine Tasche mit Reißverschluss haben für Schlüssel Händy etc.
Neben der vielen Theorie, habe ich auch Praxis vorzuweisen. Ich habe das Schnittmuster um 6 cm verlängert und abgepaust und Modell "Müllsack" geklebt. Hier zeigte sich, dass die Größe 170 passen müsste, jedoch die Taille zu hoch saß. Diese habe ich 5 cm herunter verlegt und mich dann an den Stoff gewagt und gehofft dass es passt.
Als erstes habe ich Vorder- und Rückseite genäht. Auf der Rückseite habe ich jedoch die Nähte noch nicht abgesteppt, da sich senkrechete Falten gebildet haben und ich nicht sicher war ob ich nicht eventuell doch alles auftrennen muss.
Anschließend habe ich meine Armlänge ausgemessen und die Ärmel um 4 cm verlängert. Durch das einsetzten der Ärmel ist der Faltenwurf hinten besser geworden, aber dennoch noch ein wenig vorhanden. Habt ihr eine Idee woran das liegt und wie ich die Falten hinten weg bekomme?
Was mich auch noch stört ist der Knubbel an den Kreuzungspunkten der Passen. Hier treffen 6 Lagen Walk aufeinander- das ist ein Haufen Stoff, der sich dementsprechend durchdrückt. Um es zu minimieren, werde ich die Schulternaht bzw. die Absteppung noch einmal auftrennen und die Nahtzugabe in dem Bereich deutlich zurückschneiden.
Was mir bei den diversen Anproben klar wurde, ist dass mir die Länge nicht gefällt. Mir ist das zu lang. Das muss auf jeden Fall kürzer.
Ich überlege noch was mir besser gefällt - nur ein wenig zu kürzen oder doch deutlich kürzer.
Was sagt ihr? Welche Länge ist euer Favorit? Ich muss noch mindestens eine Nacht drüber schlafen bis ich mich entscheide...
Wenn das klar ist, kann ich mich den Taschen widmen und deren Größe und Position festlegen, den Kragen konzipieren und die Kapuze kürzen.
Ihr seht, es geht voran, wenn auch nur schleppend. Was aben auch daran liegt, dass ich mir "meinen" Doufflecoat zusammen bastel. Aber das ist ja das tolle am Nähen - wir machen uns das so wie es uns gefällt...
Soweit mein Stand.
Jetzt gehe ich aber meinen Mitstreiterinnen beim Wintermantel Sewalong einen Besuch abstatten und sehen wie sie mit ihren Mäntel vorwärts gekommen sind.
Sonntag, 18. Oktober 2015
Dienstag, 13. Oktober 2015
Geburtstagsshirt...
Erst einmal vielen Dank für die lieben Kommentare zu meiner Chino-Hose. Ich hätte mir während des Nähens und Zweifelns nicht im Traum daran gedacht, dass sie so gut ankommt.
Ich habe euch noch gar nicht das Geburtstags-Shirt vom Äffchen gezeigt. Ehrlich gesagt, hatte ich auf bessere Fotos gehofft, aber das Kapuzen-Shirt wurde natürlich kurz vor knapp fertig und dann gleich verpackt. Und immer wenn das Äffchen es an hatte, mochte er nicht wirklich Fotos machen... Mittlerweile sieht man dem Shirt an das es sehr gerne getragen wird...
Nichts destotrotz möchte ich es euch gerne zeigen, weil ich das erste mal appliziert habe und ein klitzekleines bisschen stolz bin dass es recht gut gelungen ist.
Inspiriert zu dem Hoodie wurde ich vom Äffchen selbst. Er sagt nämlich immer "wenn ich mal groß bin, dann habe ich auch ein Skatboard". Und da er an seinem Geburtstag für alle merklich ein bisschen älter (größer) geworden ist, musste einfach ein Skater-Shirt her...
Die Vorlage vom Skater stammt von einem Internetfoto.
Besonders cool finde ich, dass der Schirm vom Cappi sogar 3D ist und je nach Sonnenstand das Gesicht des Skaters verschattet. Wie in echt eben ;-)
Außerdem gibt es das obligatorische Alter auf dem Shirt. Abgesehen davon dass ich es nicht sonderlich mag wenn das Alter so plakativ auf Brust oder Rücken steht, fand ich die Position auf dem Ärmel für die Zahl sehr passend.
Den Saum habe ich im Lagen-Look gemacht.
Und natürlich musste eine Kapuze an Shirt, weil das Äffchen Kapuzen liebt. Auch wenn die einen "echten" Skater wohl in den Wahnsinn treiben würde.
Besonders gefällt mir, dass sich Kapuzenteile so stark überlappen.
Und damit es hinten schön ordentlich aussieht, habe ich die Naht mit Einfassstreifen verblendet. Allerdings habe ich nicht beachtet, dass beides, also die starke Überlappung und der Einfassstreifen, sich auf die Dehnbarkeit des Halsausschnitts auswirkt. Zum Glück hat das Äffchen einen schmalen Kopf, so dass er den Hoodie mit ein wenig ruckeln dennoch über den Kopf bekommt.
Ach, und falls ihr euch fragt, ob es auch ein Skateboard zu Geburtstag gab - nein, gab es nicht. Das war nämlich schon vor einiger Zeit als Geschenk der Schnullerfee ausgehandelt worden. Denn wenn man groß ist braucht man auch keinen Schnulli mehr. Mittlerweile ist das Äffchen groß ;-)
Made4Boys,Kiddikram, CreaDienstag, Handmade on Tuesday,
Ich habe euch noch gar nicht das Geburtstags-Shirt vom Äffchen gezeigt. Ehrlich gesagt, hatte ich auf bessere Fotos gehofft, aber das Kapuzen-Shirt wurde natürlich kurz vor knapp fertig und dann gleich verpackt. Und immer wenn das Äffchen es an hatte, mochte er nicht wirklich Fotos machen... Mittlerweile sieht man dem Shirt an das es sehr gerne getragen wird...
Nichts destotrotz möchte ich es euch gerne zeigen, weil ich das erste mal appliziert habe und ein klitzekleines bisschen stolz bin dass es recht gut gelungen ist.
Inspiriert zu dem Hoodie wurde ich vom Äffchen selbst. Er sagt nämlich immer "wenn ich mal groß bin, dann habe ich auch ein Skatboard". Und da er an seinem Geburtstag für alle merklich ein bisschen älter (größer) geworden ist, musste einfach ein Skater-Shirt her...
Die Vorlage vom Skater stammt von einem Internetfoto.
Besonders cool finde ich, dass der Schirm vom Cappi sogar 3D ist und je nach Sonnenstand das Gesicht des Skaters verschattet. Wie in echt eben ;-)
Außerdem gibt es das obligatorische Alter auf dem Shirt. Abgesehen davon dass ich es nicht sonderlich mag wenn das Alter so plakativ auf Brust oder Rücken steht, fand ich die Position auf dem Ärmel für die Zahl sehr passend.
Den Saum habe ich im Lagen-Look gemacht.
Und natürlich musste eine Kapuze an Shirt, weil das Äffchen Kapuzen liebt. Auch wenn die einen "echten" Skater wohl in den Wahnsinn treiben würde.
Und damit es hinten schön ordentlich aussieht, habe ich die Naht mit Einfassstreifen verblendet. Allerdings habe ich nicht beachtet, dass beides, also die starke Überlappung und der Einfassstreifen, sich auf die Dehnbarkeit des Halsausschnitts auswirkt. Zum Glück hat das Äffchen einen schmalen Kopf, so dass er den Hoodie mit ein wenig ruckeln dennoch über den Kopf bekommt.
Made4Boys,Kiddikram, CreaDienstag, Handmade on Tuesday,
Donnerstag, 8. Oktober 2015
Mein Ludwig Lässig...
Als mir das Schnittmuster für die Hose Ludwig Lässig begegnete wusste ich genau, die mag ich für das Äffchen haben - und für mich am liebsten auch!
Passenderweise war das Probenähen für die Erwachsenenversion gerade im vollen Gange und ich musste mich nur noch gedulden bis ich das (Kombi-)Ebook kaufen konnte. Kaum war es draußen, war es schon meins.
Sonst bin ich überhaupt nicht so. Überlege tagelang ob mir der Schnitt steht, ob sich das lohnt, oder ob ich es mir nicht selbst irgendwie basteln kann etc...
Aber bis auf die Loose fit aus der Ottobre hatte ich bis dahin noch keine Hose für mich genäht und die schräge Knopfleiste ist einfach der Clou...
Ich machte mich also ans Werk, kaufte einen schönen Twill-Stoff, verlängerte das Schnittmuster der Hose um 10cm, da sie auf Frauen mit einer Körpergröße von 170cm ausgelegt ist, ich aber 176cm groß bin und kürzen geht immer noch. Passte die Wadenbreite an, nähte, probierte sie zwischen und mmmhhhh.... Irgendwie...- ich weiß nicht...
Dennoch machte ich weiter. Nähte den Bund inkl. Gürtelschlaufen und wieder eine Zwischenanprobe. Mmmh, ja also... Ich weiß immer noch nicht.
An den Beinen fühlt es sich zu eng an und oben rum sitzt es so sackig.
Aber gut, wenn die Hose schon so gut wie fertig ist, kann ich nun auch noch säumen und die Knöpfe annähen und Knopflöcher herstellen. Dann ist ist sie zu mindest fertig. Und vielleicht ist es dann wie mit neuen Frisuren. Man braucht manchmal einfach ein paar Tage bis man sich an den neuen Schnitt gewöhnt hat. Denn normalerweise trage ich enge Jeans, die einen schön knackig Popo machen und das ist halt eine Chino. Da is nix mit knackigem Popo...
Da ich sie dennoch gelungen fand, für mich eben sehr ungewohnt, habe ich sie immer wieder getragen. Mittlerweile hat der Stoff ein wenig seine natürliche Steifigkeit verloren, sich an den Waden geweitet und die Hose ist einfach nur noch mega bequem und ich finde sie toll. Und zwar nicht nur weil sie so bequem ist, sondern weil sie sich toll kombinieren lässt und letztendlich total zu mir passt.
Beim nächsten mal werde ich dennoch ein paar Änderungen vor nehmen. Und zwar werde ich, je nach Material, am Becken und Oberschenkel seitlich ein wenig von der Weite nehmen. Den Beleg vom Hosenschlitz würde ich mit einem dünneren/flexibleren Stoff machen, so dass es nicht so steif wird. Außerdem würde ich die Version nur mit Bund und eingezogenen Gummi machen. Ich knöpfe sie beim an- und ausziehen eh nicht auf ;-). Und zu guter letzt würde ich sie nur um 6 cm verlängern. Denn Vorsichts-4-cm waren unnötig. Die Länge hat genau gepasst, oder was sagt ihr?
Verlinkt mit RUMS
Schnitt: Mein Ludwig Lässig, von Lotte & Ludwig
Stoffe: Baumwolltwill vom örtlichen Stoffhändler
Passenderweise war das Probenähen für die Erwachsenenversion gerade im vollen Gange und ich musste mich nur noch gedulden bis ich das (Kombi-)Ebook kaufen konnte. Kaum war es draußen, war es schon meins.
Sonst bin ich überhaupt nicht so. Überlege tagelang ob mir der Schnitt steht, ob sich das lohnt, oder ob ich es mir nicht selbst irgendwie basteln kann etc...
Aber bis auf die Loose fit aus der Ottobre hatte ich bis dahin noch keine Hose für mich genäht und die schräge Knopfleiste ist einfach der Clou...
Ich machte mich also ans Werk, kaufte einen schönen Twill-Stoff, verlängerte das Schnittmuster der Hose um 10cm, da sie auf Frauen mit einer Körpergröße von 170cm ausgelegt ist, ich aber 176cm groß bin und kürzen geht immer noch. Passte die Wadenbreite an, nähte, probierte sie zwischen und mmmhhhh.... Irgendwie...- ich weiß nicht...
Dennoch machte ich weiter. Nähte den Bund inkl. Gürtelschlaufen und wieder eine Zwischenanprobe. Mmmh, ja also... Ich weiß immer noch nicht.
An den Beinen fühlt es sich zu eng an und oben rum sitzt es so sackig.
Aber gut, wenn die Hose schon so gut wie fertig ist, kann ich nun auch noch säumen und die Knöpfe annähen und Knopflöcher herstellen. Dann ist ist sie zu mindest fertig. Und vielleicht ist es dann wie mit neuen Frisuren. Man braucht manchmal einfach ein paar Tage bis man sich an den neuen Schnitt gewöhnt hat. Denn normalerweise trage ich enge Jeans, die einen schön knackig Popo machen und das ist halt eine Chino. Da is nix mit knackigem Popo...
Da ich sie dennoch gelungen fand, für mich eben sehr ungewohnt, habe ich sie immer wieder getragen. Mittlerweile hat der Stoff ein wenig seine natürliche Steifigkeit verloren, sich an den Waden geweitet und die Hose ist einfach nur noch mega bequem und ich finde sie toll. Und zwar nicht nur weil sie so bequem ist, sondern weil sie sich toll kombinieren lässt und letztendlich total zu mir passt.
Beim nächsten mal werde ich dennoch ein paar Änderungen vor nehmen. Und zwar werde ich, je nach Material, am Becken und Oberschenkel seitlich ein wenig von der Weite nehmen. Den Beleg vom Hosenschlitz würde ich mit einem dünneren/flexibleren Stoff machen, so dass es nicht so steif wird. Außerdem würde ich die Version nur mit Bund und eingezogenen Gummi machen. Ich knöpfe sie beim an- und ausziehen eh nicht auf ;-). Und zu guter letzt würde ich sie nur um 6 cm verlängern. Denn Vorsichts-4-cm waren unnötig. Die Länge hat genau gepasst, oder was sagt ihr?
Schnitt: Mein Ludwig Lässig, von Lotte & Ludwig
Stoffe: Baumwolltwill vom örtlichen Stoffhändler
Sonntag, 4. Oktober 2015
Winterjacken-Sewalong 1...
Eigentlich wollte ich nur eine Winterjacke für mein Äffchen nähen. Ich hatte schon einen Jacken-Schnitt herausgesucht, aber das Äffchen hatte andere Pläne. Es musste ganz unbedingt der Dufflecoat aus der Ottobre sein. Und ich kann ihn so gut verstehen! Ich liebe Dufflecoats! Daher erfülle ich ihn den Wunsch gerne.
Aber seither gährt es in mir. Ich mag auch einen Dufflecoat!
Auf der Suche nach einem passendem Schnittmuster bin ich über die Bilder von Fusselines gestolpert. Sie hatte sich letztes Jahr einen genäht, der mir auf Anhieb richtig gut gefiel. Eine richtige klassische Version, mit schönen Prinzessnähten und Knebelverschlüsse.
Passenderweise war das Schnittmuster aus der selben Ottobre wie das vom Äffchen. Da es sich dabei um eine Kinderausgabe handelt, geht der Schnitt leider nur bis 170. Nichts desto trotz werde ich mich an Model 34 Käpykuusi aus der Ottobre 6/12 versuchen. Ich bin zwar einige Zentimeter größer, aber eher androgyn gebaut.
Bisher habe ich die Schnittteile 2-5 abgezeichnet, also Vorder-und Rückseiten, ohne Passen und versucht herauszufinden, ob ich das Schnittmuster doch noch eine Größe größer gradieren muss. Ich bin der Meinung dass es auch ohne Gradierung hinhauen müsste. Ich habe die Schnitteile mit einer anderen Jacke abgeglichen und mich ausführlichst vermessen. Aber so ganz sicher bin ich mir nicht. Daher werde ich wohl nicht drum herum kommen mir ein Musterstück zu machen.
Außerdem möchte ich, glaube ich, meinen Mantel nicht ganz so "verspielt" haben wie im Original bzw. bei Fusseline. Wahrscheinlich werde ich auf diese Manschetten (13) und das Teil hinten (12) (ich habe nur gerade die finnische Ausgabe hier und keine Ahnung wie die Teile eigentlich richtig heißen) verzichten. Werde ich das Rückteil im Bruch zuschneiden. Mir wird es sonst zu kleinteilig.
Anders als im Schnitt möchte ich auf jeden Fall Knebelknöpfe. Ohne die ist es kein Dufflecoat...
Mir ist der Schnitt am Hals zu offen. Daher überlege ich, ob ich entweder noch zusätzlich einen Kragen einbaue, befürchte aber, dass bei 4 Lagen Stoff meine Nähmaschiene streikt oder die Kapuze zu einer Art Astronautenkapuze umfunktionieren und den Reißverschluss nach oben verlängeren.
Als Material habe ich mir Walk herausgesucht. Ehrlich gesagt habe ich noch nie mit dem Material gearbeitet, habe aber mittlerweile schon soviel gutes darüber gehört, dass ich einfach neugierig bin. Füttern werde ich entweder mit Baumwolle oder Jersey- je nachdem was ich passendes finde.
Mit der Fabe des Walks habe ich mich ein wenig schwer getan. Erst dachte ich, es muss eine klassische Farbe sein. Andererseits kann man sich den Mantel dann auch kaufen. Also hatte ich mir einen Beerenton herausgepiekt. Tja, dann aber flatterte ein Werbemagazin in meinen Briefkasten und ich verliebte mich spontan in dieses Bild.
Dank der Ermutigung meines Mannes, viel dann die Wahl doch auf "Hummer".
Diese Woche kam der Stoff an. Was sagte mein Mann zu der Farbe: "Das ist fast Signalrot. HKS 13!" Recht hat er- die Farbe ist durchaus kräftig, aber ich wollte gerne was moderneres und freundliche Farbe.
Aber der Direktvergleich zeigt, dass die Farben ganz gut getroffen sind.
Der Stoff liegt nun vorgewaschen parat. Theoretisch. Praktisch weiß ich nämlich noch nicht was ich mache. Schon vor dem Waschen war mir ein kleines Loch am Rand aufgefallen und als die guten 2m Stoff zum Trocknen auf dem Wäschegestell lagen, waren noch einiges mehr an kleinen Löchern zu sehen. Und im Vergleich zu den andern mitbestellt Walkstoffen wirkt er nicht so stark gewalkt und dünner. Man kann noch recht gut das Strickmuster sehen...
Außerdem ist er doch stärker eingelaufen als angegeben- oder das Stück Stoff war kleiner zugeschnitten als bestellt, was ich nicht hoffe. Angegeben war ein Einlauf von ca. 5%. Ich habe 2,10m bestellt und benötige meiner Berechnung nach ca. 1,95m. Jetzt ist der Stoff jedoch nur noch 1,75m lang, dafür läuft er breiter als angegeben...
Tja, hätte ich vorher mal genauer hingesehen, aber jetzt nach dem Waschen wird es mit der Reklamation wohl eher schwierig.
Meine nächsten Schritte werden sein:
Aber seither gährt es in mir. Ich mag auch einen Dufflecoat!
Auf der Suche nach einem passendem Schnittmuster bin ich über die Bilder von Fusselines gestolpert. Sie hatte sich letztes Jahr einen genäht, der mir auf Anhieb richtig gut gefiel. Eine richtige klassische Version, mit schönen Prinzessnähten und Knebelverschlüsse.
Passenderweise war das Schnittmuster aus der selben Ottobre wie das vom Äffchen. Da es sich dabei um eine Kinderausgabe handelt, geht der Schnitt leider nur bis 170. Nichts desto trotz werde ich mich an Model 34 Käpykuusi aus der Ottobre 6/12 versuchen. Ich bin zwar einige Zentimeter größer, aber eher androgyn gebaut.
![]() |
| Ottobre Design Kids 6/2012 |
Außerdem möchte ich, glaube ich, meinen Mantel nicht ganz so "verspielt" haben wie im Original bzw. bei Fusseline. Wahrscheinlich werde ich auf diese Manschetten (13) und das Teil hinten (12) (ich habe nur gerade die finnische Ausgabe hier und keine Ahnung wie die Teile eigentlich richtig heißen) verzichten. Werde ich das Rückteil im Bruch zuschneiden. Mir wird es sonst zu kleinteilig.
Anders als im Schnitt möchte ich auf jeden Fall Knebelknöpfe. Ohne die ist es kein Dufflecoat...
Mir ist der Schnitt am Hals zu offen. Daher überlege ich, ob ich entweder noch zusätzlich einen Kragen einbaue, befürchte aber, dass bei 4 Lagen Stoff meine Nähmaschiene streikt oder die Kapuze zu einer Art Astronautenkapuze umfunktionieren und den Reißverschluss nach oben verlängeren.
Als Material habe ich mir Walk herausgesucht. Ehrlich gesagt habe ich noch nie mit dem Material gearbeitet, habe aber mittlerweile schon soviel gutes darüber gehört, dass ich einfach neugierig bin. Füttern werde ich entweder mit Baumwolle oder Jersey- je nachdem was ich passendes finde.
Mit der Fabe des Walks habe ich mich ein wenig schwer getan. Erst dachte ich, es muss eine klassische Farbe sein. Andererseits kann man sich den Mantel dann auch kaufen. Also hatte ich mir einen Beerenton herausgepiekt. Tja, dann aber flatterte ein Werbemagazin in meinen Briefkasten und ich verliebte mich spontan in dieses Bild.
![]() |
| Foto des Werbekatalog Boden Direct |
Diese Woche kam der Stoff an. Was sagte mein Mann zu der Farbe: "Das ist fast Signalrot. HKS 13!" Recht hat er- die Farbe ist durchaus kräftig, aber ich wollte gerne was moderneres und freundliche Farbe.
Aber der Direktvergleich zeigt, dass die Farben ganz gut getroffen sind.
Der Stoff liegt nun vorgewaschen parat. Theoretisch. Praktisch weiß ich nämlich noch nicht was ich mache. Schon vor dem Waschen war mir ein kleines Loch am Rand aufgefallen und als die guten 2m Stoff zum Trocknen auf dem Wäschegestell lagen, waren noch einiges mehr an kleinen Löchern zu sehen. Und im Vergleich zu den andern mitbestellt Walkstoffen wirkt er nicht so stark gewalkt und dünner. Man kann noch recht gut das Strickmuster sehen...
Außerdem ist er doch stärker eingelaufen als angegeben- oder das Stück Stoff war kleiner zugeschnitten als bestellt, was ich nicht hoffe. Angegeben war ein Einlauf von ca. 5%. Ich habe 2,10m bestellt und benötige meiner Berechnung nach ca. 1,95m. Jetzt ist der Stoff jedoch nur noch 1,75m lang, dafür läuft er breiter als angegeben...
Tja, hätte ich vorher mal genauer hingesehen, aber jetzt nach dem Waschen wird es mit der Reklamation wohl eher schwierig.
Meine nächsten Schritte werden sein:
- Die restlichen Schnittmusterteile abzeichnen und ausschneiden und sehen ob mir der Stoff reicht, wenn ich um die Löcher drumherum lege
- Verkäufer des Stoffes kontaktieren
- Entgültig entscheiden ob ein Muster nötig ist oder nicht
- Futter, Knebelknöpfe, Band, Reißverschluss kaufen
- Entscheiden wie der Übergang am Hals am besten gelöst wird
Freitag, 25. September 2015
Ein Hemd für den Mann...
Meinen Mann zu benähen ist nicht einfach. Er trägt zwar T-Shirts, aber eigentlich nur als Unterhemd. Es sei denn es ist richtig, richtig heiß, dann ganz vielleicht auch mal so. In der Regel trägt er drüber ein Hemd. Aber ein Hemd nähen? Das ist doch irgendwie eine andere Hausnummer als Kinder-T-Shirts... Dennoch antwortete ich ihm bei der Ankündigung wieder Hemden einkaufen zu müssen lapidar mit "Ich näh dir eins". Denn Hemden einkaufen ist auch nicht ohne... Mein Mann hat ein recht breites Kreuz, ist aber ansonsten recht schlank gebaut, so dass, wenn es an den Schultern gut sitzt, das restliche Hemd zu groß und zu sackig wirkt. Und dann sind dann noch grundsätzlich die Arme zu kurz...
Wir setzten uns also zusammen an den Rechner und druchforsteten das Internet nach einem ihm gefallenenden Stoff und nach einem passenden Schnitt.
Letzendlich entschieden wir uns für den Bura-Schnitt Modell 129. Denn der Schnitt entspricht ziemlich genau der Art Hemd, die er auch sonst trägt.
Ich glich ein gut sitzendes Hemd mit dem Schnitt ab. Wählte die Größe, die am ehesten zu seiner Schulterbreite passt. Schon hier befürchtete das übliche Problem, dass das Hemd zu weit sein würde. Dennoch behielt ich die Breite bei. Vorerst. Denn letztendlich, nach einer der vielzählichen Anproben, habe ich seitlich gute 1,5 cm pro Seite weggenommen.
Erstaunlicherweise wirkten die Ärmel des Schnitts von der Länge passend. Dennoch habe ich sie vorneherein um 1 cm verlängert. Allerdings hätten die Ärmel den Zustazzentimeter nicht unbedingt gebraucht.
Der Saum ist doppelt umgeschlagen. Das war allerdings auf Grund der Rundung ziemlich kniffelig, ist aber schlussendlich doch recht ordentlich geworden.
Das Nähen an sich ging erstaunlich gut. Das lag allerdings nicht an der mäßigen Burda-Anleitung, sondern weil ich mich an dieser Anleitung für Herrenhemden orientiert habe. So habe ich mich Schritt für Schritt daran entlang gehangelt.
Und damit es auch innen richtig ordentlich aussieht, habe ich mich, statt einfach nur zu versäubern, für Kappnähte entschieden.
Da das Hemd das aufwendigste ist was ich bisher genäht habe, freue ich mich umso mehr, dass mein Mann dieses Hemd sehr gerne trägt. Auch im Büro.
Verlinkt mit Freutag, für Söhne und Kerle
Stoffe: Karo- Baumwollstoff von Dawanda, gepunkteter Kontraststoff aus dem örtlichen Stoffladen
Schnitt: Burda Modell 129 aus der Burda Style 05/2011
Wir setzten uns also zusammen an den Rechner und druchforsteten das Internet nach einem ihm gefallenenden Stoff und nach einem passenden Schnitt.
Letzendlich entschieden wir uns für den Bura-Schnitt Modell 129. Denn der Schnitt entspricht ziemlich genau der Art Hemd, die er auch sonst trägt.
Ich glich ein gut sitzendes Hemd mit dem Schnitt ab. Wählte die Größe, die am ehesten zu seiner Schulterbreite passt. Schon hier befürchtete das übliche Problem, dass das Hemd zu weit sein würde. Dennoch behielt ich die Breite bei. Vorerst. Denn letztendlich, nach einer der vielzählichen Anproben, habe ich seitlich gute 1,5 cm pro Seite weggenommen.
Erstaunlicherweise wirkten die Ärmel des Schnitts von der Länge passend. Dennoch habe ich sie vorneherein um 1 cm verlängert. Allerdings hätten die Ärmel den Zustazzentimeter nicht unbedingt gebraucht.
Die Innenseite der Manschetten, des Kragenstegs und des Ärmelschlitzes, sind mit Kontraststoff gearbeitet. Außerdem ist der oberste Knopf und die beiden Knöpfe an den Ärmelschlitze farblich abgesetzt.
Der Saum ist doppelt umgeschlagen. Das war allerdings auf Grund der Rundung ziemlich kniffelig, ist aber schlussendlich doch recht ordentlich geworden.
Das Nähen an sich ging erstaunlich gut. Das lag allerdings nicht an der mäßigen Burda-Anleitung, sondern weil ich mich an dieser Anleitung für Herrenhemden orientiert habe. So habe ich mich Schritt für Schritt daran entlang gehangelt.
Und damit es auch innen richtig ordentlich aussieht, habe ich mich, statt einfach nur zu versäubern, für Kappnähte entschieden.
Da das Hemd das aufwendigste ist was ich bisher genäht habe, freue ich mich umso mehr, dass mein Mann dieses Hemd sehr gerne trägt. Auch im Büro.
Verlinkt mit Freutag, für Söhne und Kerle
Stoffe: Karo- Baumwollstoff von Dawanda, gepunkteter Kontraststoff aus dem örtlichen Stoffladen
Schnitt: Burda Modell 129 aus der Burda Style 05/2011
Mittwoch, 9. September 2015
Mein Mittsommer-Kleid...
Schon vor einer Weile habe ich euch meine Leinen-Mittsommerbluse von Lotte& Ludwig vorgestellt. Diese hatte ich zur Passformüberprüfung für die Kleidversion genäht. Das war auch ganz gut so, denn ich habe beim Kleid die Brustabnäher versetzt und tatsächlich eine Nummer kleiner genäht.
Ansonsten hat die Bluse mit dem entgüldigen Kleid nicht viel zu tun.
Der Stoff ist eine ganz feine und toll fließende Viskose und unglaublich luftig. Also perfekt für den Sommer den wir dieses Jahr hatten. Allerdings hatte ich auch ein bisschen Mühe mit ihm, weil er eben so fein ist. Eigentlich wollte ich die Schnittteile mit der Overlock versäubern, aber sie mochte ihn gar nicht. Egal was ich einstellte/ umstellte- sie wollte den Stoff einfach nicht transportieren. Daher blieb mir nichts anderes übrig als mit dem guten alten Zick-Zack-Stich zu versäubern. Aber das klappte erstaunlich gut. Sowohl das versäubern, als auch das nähen.
Das Kleid hat vorne eine Knopfleiste. Die war mir wichtig, damit ich diskret in der Öffentlichkeit stillen kann. Allerdings viel mir beim Stillen bzw. hinterher auf, dass das Zuknöpfen seltsam schwer von der Hand ging. Irgendwann wurde es mir klar - die Knopflöcher sitzen auf der anderen Seite wie bei Blusen gängig. Das kommt davon, wenn man zu faul ist, die 5 Schritte zum Schrank zu gehen um nachzusehen und stattdessen das rumfliegende Männerhemd als Vorlage nimmt...
Ich habe mich entgegen meines ursprünglichen Plans für die Kleidversion mit Taille auf Taillenhöhe entschieden und nicht für die mit verlängertem Oberkörper. Dank des fließend Stoffes und durch den eingearbeiteten Gummizug zwischen Oberteil und Rockteil fällt es oben ein wenig bauschig und der Rock schön locker.
Und um die Taille ein wenig zu unterstreichen, trage ich das Kleid gerne mit Gürtel.
Achtung, schreckliches Foto - die helle Sonne und so... Aber das war eines der wenigen Fotos wo das Kleid schön von vorne getroffen ist.
Unten habe ich die Version mit geschwungenen Abschluss genäht. Das gefiel mir dazu besser als ein gerader Saum. Auch wenn der wahrlich nicht so einfach zu nähen war und viel Steck- und Bügelarbeit bedurfte bis der Saum ordentlich aussah.
Als kleines Detail habe ich zusätzlich noch Schulterriegel eingearbeitet.
Nächsten Sommer werde ich von dem Schnitt sicherlich noch weitere Varianten durchgetesten. Unter anderem werde ich sicherlich eine Version die mit dem verlängertem Oberkörper und dem Bindeband auf Hüfthöhe nähen. Auch wenn ich mir nicht sicher bin ob die mir stehen wird. Mein Oberkörper ist lang genug und bedarf eigentlich keine Betonung. Und Kleider sind auch nur bedingt mein Fall. Aber irgendwie lacht mich die Version nachwievor an...
So, und nun gehe ich Elke und ihr Kleid genauer bewundern und mir eure Beiträge zu MMM ansehen.
Verlinkt mit MeMadeMittwoch
Schnitt: Mein Mittsommer, Lotte&Ludwig
Stoff: Viskose vom örtlichen Stoffhändler
Dienstag, 1. September 2015
Sommerhose fürs Äffchen...
Als ich Yvas kurze Hose für ihren Sohn gesehen hatte, wusste ich sofort, dass mein Äffchen auch so eine brauchen würde! Vor allem die Länge bis kurz unter das Knie ist einfach perfekt für meinen Rabauken. Seine Knie sehen aus... Zwar hat er schon so eine Hose in der Länge, aber aus ganz dünnem Stoff und nicht aus Jeans.
Als Schnitt habe ich, wie Yva auch, das Freebook von Schnabelina, die Schnabelinose als Vorlage genommen und in in 116 zu geschnitten. Obwohl das Äffchen jetzt gerade perfekt in die 98 passt. Aber mir ist der Orginalschnitt für mein Äffchen zu schmal geschnitten. Ich mag es an ihm lieber, wenn die Hosen etwas lockerer sitzten. Außerdem passt die Hose so vielleicht auch noch nächsten Sommer. Dann eben in Überknie-Länge, falls ich nicht genug rest im Saum vorgesehen habe...
Die Schnabelinose ist nämlich relativ aufwendig, dadurch dass es hinten eine Passe hat. Zudem noch Po- und Beuteltaschen und am besten alles ordentlich doppelt abgesteppt.
Die Hose ist mal wieder ein Upcycling-Projekt. Die Hosenbeine sind auch diesmal wieder aus den Hosenbeinen einer Omahose entstanden, die auf Kurz-Hosen-Länge gekürzt wurde.
Die Reste passten perfekt für die Beine. Allerdings reichte der Stoff nicht mehr für die Passe, Taschen und Bund. Dafür musste eine aussortierte Opahose herhalten, die ihre besten Tage schon sehr lange überschritten hatte.
Da das Äffchen gerade trocken geworden ist, braucht es Hosen, die er selbst problemlos und schnell ausziehen kann. Daher habe ich auf den Knopf und den Reißverschluss verzichtet und nur einen Gummi in den Bund eingezogen.
Das hat mich vielleicht Nerven gekostet!
Ich wollte unbedingt den Originalbund von der Opajeans nehmen. Daher sind die Gürtelschlaufen auch nicht ganz gleichmäßig verteilt. Schon das Abtrennen war eine riesen Aktion. Aber kein Vergleich mit dem Gummi einziehen. Ich habe es ganz "klassisch" mit einer Sicherheitsnadel gemacht. Eine ist mir bei dem Versuch abgebrochen, die zweite ist ständig aufgegangen und ab der Hälfte ging es weder vor noch zurück. Da hatte sie sich dann komplett verhakt. Also blieb mir nicht anderes übrig als den Bund in dem Bereich noch einmal abzutrennen, Gummi weiter zuziehen und anschließend wieder zu verschließen. Mittlerweile besitze ich eine richtige Einfädelhilfe und damit ging es bei einer anderen Hose problemlos.
Tja und dann saß die Hose zwar super, aber bestand leider nicht den Dauer-Trampolin-Test. Bei dem Gehoppse rutschte sie immer wieder über den Po. Also blieb mir nichts anderes übrig als den Bund noch einmal zu öffnen und das Gummi enger zu machen. Dafür sitzt und hält sie jetzt perfekt und macht alle Schandtaten mit...
Und weil mein Äffchen gerade so auf Knöpfe steht, gabs als Highlight für ihn eine Deko-Knopfleiste.
Verlinkt mit: Made4Boys, Upcycling Dienstag, Für Söhne und Kerle, Nähfrosch
Stoffe: alte Jeans,
Schnitt: Schnabelina, Schnabelinose, in 116 Breite und gekürzt
Als Schnitt habe ich, wie Yva auch, das Freebook von Schnabelina, die Schnabelinose als Vorlage genommen und in in 116 zu geschnitten. Obwohl das Äffchen jetzt gerade perfekt in die 98 passt. Aber mir ist der Orginalschnitt für mein Äffchen zu schmal geschnitten. Ich mag es an ihm lieber, wenn die Hosen etwas lockerer sitzten. Außerdem passt die Hose so vielleicht auch noch nächsten Sommer. Dann eben in Überknie-Länge, falls ich nicht genug rest im Saum vorgesehen habe...
Die Schnabelinose ist nämlich relativ aufwendig, dadurch dass es hinten eine Passe hat. Zudem noch Po- und Beuteltaschen und am besten alles ordentlich doppelt abgesteppt.
Die Reste passten perfekt für die Beine. Allerdings reichte der Stoff nicht mehr für die Passe, Taschen und Bund. Dafür musste eine aussortierte Opahose herhalten, die ihre besten Tage schon sehr lange überschritten hatte.
Da das Äffchen gerade trocken geworden ist, braucht es Hosen, die er selbst problemlos und schnell ausziehen kann. Daher habe ich auf den Knopf und den Reißverschluss verzichtet und nur einen Gummi in den Bund eingezogen.
Das hat mich vielleicht Nerven gekostet!
Ich wollte unbedingt den Originalbund von der Opajeans nehmen. Daher sind die Gürtelschlaufen auch nicht ganz gleichmäßig verteilt. Schon das Abtrennen war eine riesen Aktion. Aber kein Vergleich mit dem Gummi einziehen. Ich habe es ganz "klassisch" mit einer Sicherheitsnadel gemacht. Eine ist mir bei dem Versuch abgebrochen, die zweite ist ständig aufgegangen und ab der Hälfte ging es weder vor noch zurück. Da hatte sie sich dann komplett verhakt. Also blieb mir nicht anderes übrig als den Bund in dem Bereich noch einmal abzutrennen, Gummi weiter zuziehen und anschließend wieder zu verschließen. Mittlerweile besitze ich eine richtige Einfädelhilfe und damit ging es bei einer anderen Hose problemlos.
Tja und dann saß die Hose zwar super, aber bestand leider nicht den Dauer-Trampolin-Test. Bei dem Gehoppse rutschte sie immer wieder über den Po. Also blieb mir nichts anderes übrig als den Bund noch einmal zu öffnen und das Gummi enger zu machen. Dafür sitzt und hält sie jetzt perfekt und macht alle Schandtaten mit...
Und weil mein Äffchen gerade so auf Knöpfe steht, gabs als Highlight für ihn eine Deko-Knopfleiste.
Verlinkt mit: Made4Boys, Upcycling Dienstag, Für Söhne und Kerle, Nähfrosch
Stoffe: alte Jeans,
Schnitt: Schnabelina, Schnabelinose, in 116 Breite und gekürzt
Abonnieren
Posts (Atom)









































