Mittwoch, 27. Januar 2016

Vokuhila in senf...

Ich liebe senf- also die Farbe. Da kann ich nur schwer dran vorbei gehen. Dennoch habe ich im Stoffladen den tollen senffarbenen Strickstoff liegen gelassen. Erst mal. Aber ich konnte nicht anders und bin direkt nach dem Wochenende wieder hin um ihn doch zu kaufen. Eigentlich für einen Cardigan für mich. Kaum wieder zu Hause bin ich mit dem Stoff in der Hand meine Garderobe durchgegangen und habe ich die Idee verworfen.
So sehr ich Farbe auch mag, das wäre mir doch ein wenig zu bunt geworden. Aber als Pulli habe ich des Problem nicht mehr und zu blauer Jeans passt die Farbe super. Deshalb ist stattdessen ein „Mein Basic Pulli“ entstanden. Ganz anders als der andere und das liegt nicht nur an der Vokuhila-Version.


Ich liebe Vokuhila! Und habe schon das ein- oder andere Teil in diesem Stil in meinem Schrank. An deren vorderen Länge habe ich mich orientiert und den Schnitt verlängert. Die im Schnitt vorgesehene Länge wäre gerade so über den Hosenbund bei mir gegangen. Es sieht ja nett aus wenn man den Gürtel sieht, ist mir persönlich aber zu kurz.
Wobei wenn ich die Bilder so sehe, könnte der Pulli doch noch einen Ticken kürzer sein...


Und hinten fällt er schön locker über den Popes.
 

Weil der Strickstoff recht flutschig zu nähen war und ich angst hatte beim Säumen die umgeklappte Lage nicht ordentlich zu erwischen, habe ich gebügelt und natürlich gesteckt was das Zeug hält. Und es hat super funktioniert. Im nachhinein Frage ich mich, warum ich nicht schon immer den Saum oder auch das Bündchen vor dem Nähen gebügelt habe. Das erleichtert die Arbeit um einiges und wird ab jetzt immer so gemacht.


Auch diesmal habe ich wieder einen Kragen genäht. Natürlich hat der Kragen erwartungsgemäß keinen Stand. Aber ich finde es gerade mit den Bändern ein ganz schönes, leicht verspieltes Detail.


Das Band an sich hat ziemlich lange in der Herstellung gedauert. Das Wenden war eine Qual. Und für was? Um hinterher festzustellen, dass es mir zu breit ist. Also habe ich es zusammen geklappt und noch einmal festgenäht. So hätte ich es auch leichter haben können. Aber nun gefällt mir die Breite.



Im Stoffladen hatte ich außerdem passende Knöpfe gefunden. Die musste ich für den Pulli unbedingt haben. Daraus ist dann die Idee mit den Ärmelklappen geboren. Außerdem konnte ich so noch einmal den tollen gepunkteten Stoff aufgreifen.


Allerdings hätten die Knöpfe fast noch höher gekonnt. Die letztendlich Höhe war durch die Raglanärmel schwer einzuschätzen.
Und die Klappen knubbeln ein bisschen wenn die Ärmel normal lang getragen werden. Deshalb überlege ich, ob ich sie nicht ein wenig kürze und samt Knopf höher setzte.


Bis auf die Position der Ärmelklappen ist der Pulli so geworden wie ich es mir vorgestellt habe. Und mir gefällt er auch von der Farbe und vom Stil her total gut, aber wahrscheinlich wird er nicht mein Lieblingspulli werden. Was ich beim Stoffkauf leider nicht beachtet habe ist, dass er aus 100% Polyester besteht. Obwohl mir nicht richtig warm ist, schwitze ich darin. Das ist unangenehm und wirklich schade.

Verlinkt mit MeMadeMittwoch und AfterWorkSewing
Schnitt: Mein BasicPulli von Lotte & Ludwig

Stoff: Strickstoff aus dem örtlichen Stoffladen

Donnerstag, 21. Januar 2016

Manchmal passt alles...

naja, ok fast alles. Und manchmal ist einfach der Wurm drinne. Diesmal hatte ich Glück.

Ich hatte gerade eine große Stoffbestellung losgeschickt. Unter anderem mit Sweat für einen Kragenpulli für mich. Allerdings ohne konkrete Vorstellung welches Schnittmuster ich nehme wollte.
Wie der Zufall es so wollte, rief Lotte & Ludwig ausgerechnet jetzt zum Probenähen für den „Mein BasicPulli“ auf. Auf gut Glück habe ich mich beworben. Das mache ich normalerweise nicht. Probenähen ist nicht so meins. Ich sitzte lieber in meinem kleinen Kämmerlein tüftel mir die Sachen so zurecht wie es mir passt- oft fernab irgendwelcher Schnittmuster. Zu mindest bei Pullis und T-Shirts... Aber diesmal musste ich einfach mein Glück probieren. Ich liebe die Schnitte. Die sitzten bei mir einfach und sind meist so variantenreich, dass ich nicht wirklich basteln muss. Und mal ehrlich „Baukastensystem“ und „1 Schnitt, 1000 Möglichkeiten“, so wurde der Schnitt beworben, klingt doch genau nach dem richtigen für mich, oder?
Und ich wurde tatsächlich ausgewählt!- Wahnsinn!

Meine Stoffbestellung kam an und der darin enthaltene Sweat war von der Farbe genau das was ich mir vorgestellt hatte. Das ist bei Internetbestellungen ja immer so eine Sache... Und Farbton war, wie sich herausstellte, exakt der gleiche wie bei einem gestreiften Jersey aus meinem Bestand. Perfekt!
Der Plan, wie der Pulli aussehen würde, war daher recht schnell gefasst. Auf jeden Fall Paspeln in die Raglannaht und die Taschen aus dem Ringelstoff. Und Ärmelpatches. Und natürlich mit Kragen! Deshalb hatte ich den Sweat überhaupt gekauft...

Im „Mein BasicPulli“ sind zwei Krägen erklärt. Der Schalkragen den man überlappend tragen und dann mit einem Knopf verschließen kann, wenn man möchte, oder ein kurzer Stehkragen. Ich habe mich für den Stehkragen entschieden. Vorallem weil ich die Idee mit dem Passstück so toll finde und die sich daraus ergebende Lösung für die Bänder.

Die Bänder habe ich nach Grundschulmanier aus dem Jersey gedreht bis sie sich zusammen rollen. Ich find sie chic und das Räupchen findet sie auch ganz toll ;-)

Den Kragen habe ich übrigens um 5 cm verlängert. Und damit er einen schönen Stand hat, habe ich einen Putzlappen mit eingenäht. Was anderes hatte ich gerade nicht da. Hat super funktioniert. Allerdings nur, weil ich auch so mit dem Kopf durchkomme und der Ausschnitt nicht gedehnt wird. Trotz Ausschnittverkleinerung die eigentlich für die Kapuze gedacht ist.

Für die Paspeln habe ich den Jersey in 45° Winkel zugeschnitten, so dass die einzelnen Ringel so lang wie möglich sind und mit dem Reißverschlussfüsschen Paspeln hergestellt. Die Arbeit hätte ich mir letztendlich sparen können. Denn beim Tragen haben die Paspeln seltsame Falten geworfen. Also habe ich die innenliegende Kordel wieder entfernt. Das ging zum Glück recht einfach ohne große Auftrennarbeit. Aber vorallem hat es das Problem behoben. Eventuell besteht das Problem nicht bei gekauften Paspeln, aber ich würde beim nächsten mal direkt Fake Paspeln machen. Einmal den Stoff mittig umbügelt und gut ist.

Eigentlich ist der Schnitt nach unten etwas ausgestellt. Da ich aber auch in der Hüfte so schlank bin, habe ich den Schnitt, wie im E-Book erklärt, angepasst.

Da ich auf das Bündchen verzichtet und nur gesäumt habe, habe ich Vorder- und Rückteil entsprechend verlängert. Allerdings tatsächlich nur um die Länge des Bündchens. Normalerweise muss ich Oberteile immer ordentlich verlängern, aber hier hat die Länge auf Anhieb gepasst.

Und weil die Taschen unten im Bündchen bzw. Saum mit gefasst sind, müssen auch sie entsprechend verlängert werden.

Nach dem Nähen stand wie immer das "Shooting" an. Miriam vor Raufaser- ein Traum... Aber auch hier hatte ich tatsächlich Glück. Die ganze Woche war verregnet, bis auf den einen Morgen an dem ich sogar Kinderfrei hatte.  Zwar musste ich alleine shooten und es war ziemlich frisch nur im Pulli, aber was macht man nicht alles...

Diese Version ist die erste von vier „Pullis“ die während des Probenähens entstanden sind, dich ich nach und nach vorstellen möchte. An einem weiteren sitzte ich gerade... Dieses E-Book bietet einfach so viele Möglichkeiten... Kapuze, Knopfleiste, Cardigan, Taschenvarianten, Schösschen, Tunnelzug etc.
Wer neugierig ist, kann ja mal im Ideenbuch luschern ;-)

Und das ist übrigens meine Version der Mama-Jungs-Kombi. Die Jungs haben nämlich auch einen BasicPulli nach dem überarbeiteten Kinderschnitt erhalten. Hier noch mal die drei auf einem Bild.


Passen wir nicht alle toll zusammen? Alle anders und doch nach dem gleichen E-Book. (Bzw. einmal Kinder- und Frauenversion auch als Kombie-book erhältlich).
Ich weiß, dass Bild gab es schon beim Jungsbeitrag, aber ich find's so toll... ;-)

Verlinkt mit RUMs, OutNow
Schnitt: Mein BasicPulli von Lotte & Ludwig
Stoff: Sweat Farbe Rost von Königreich der Stoffe

Dienstag, 19. Januar 2016

Die gleiche- ungleiche Jungs-Kombi...

Was habe ich mich gefreut als ich erfahren habe dass ich für Lotte & Ludwig den "Mein" Basic Pulli probenähen durfte. Also die erwachsenen Version des schon vorhandenen Kinderschnitts. Was ich da noch nicht wusste war, dass Svenja auch gerade den Kinderschnitt ein wenig überarbeitet hatte und sie ihn uns ebenfalls zum Testen zu Verfügung stellte. Also kamen die Jungs auch in den Genuss eines BasicPullis.
Ich wollte gerne eine Geschwister bzw. Mama-Jungs-Kombi nähen. Aber drei mal das gleich? Nee, nicht mit mir- viel zu langweilig! Vorallem wenn das E-Book soooo vielfältig ist.
Hier stelle ich aber nur die beiden Pullis der Jungs vor - meinen stelle ich euch demnächst vor.
 
Für die Kombi habe ich mich für gemeinsame Farben und ein gemeinsames Element entschieden - Ellenbogenpatches. Ich liebe Ellenbogenpatches!


Da das Räupchen ausreichend richtige Pullis hat, habe ich mich bei ihm für ein Jersey-Shirt entschieden. Der Schnitt-Pulli-Abgleich zeigte, dass der Pulli in 80 zu groß sein würde- zu mindest in Jersey und für nur über Body. Also habe ich ihn auf 74 runtergradiert, aber die 80er Länge belassen. Später stellte sich dann übrigens heraus, dass es auch einen Mini BasicPulli (50-74 als Freebook hier erhältlich) geben würde.

 
Jetzt, wo er richtig läuft, kann ich ihm endlich wieder Kapuzenpullis anziehen- Das musste ich gleich ausnutzen und habe die Version mit der überlappenden Kapuze genäht.


Dass ihm die Kapuze nicht passen würde- zu mindest angezogen- war mir klar. Aber die sind in der Regel ja eh nur Deko und für den Coolness-Faktor ;-)


Das Äffchen hatte mal wieder sehr konkrete Wünsche wie sein Pulli aussehen sollte.
Keine Kapuze - ich hab extra mehrfach nachgefragt - drei (!) Knöpfe die er sich im Stoffladen auch selbst ausgesucht hat und eine grüne Tasche. Das Petrol war auch ok. Glück gehabt. Mein Farbkonzept wurde nicht zerschossen...




Also hat des Äffchens Pulli den normalen Ausschnitt mit der Kopfleistenabwandlung und die Beuteltasche erhalten- wie bestellt eben.
Der Ausschnitt ist bei der Version leider zu groß. Das wurde allerdings angepasst und fällt jetzt kleiner aus. Aber so ist es halt bei Probenähen. Es passt eben nicht immer gleich auf Anhieb. Und manche Punkte, so wie der zu große Ausschnitt, lassen sich im Nachhinein auch nicht mehr anpassen.
Und dem Äffchen gefällt sein neuer Pulli- vorallem die Beuteltasche und war ganz betrübt dass er in die Wäsche musste.


Das Foto machen war übrigens eine riesen Herausforderung. Wir mussten die Fotos drinnen machen. D.h. das mäßiges Licht und schwieriger Hintergrund.
Und natürlich wenig kooperative Kinder. Dabei wollte ich so gerne Geschwisterfotos. Aber das hat sich als fast unmöglich heraus gestellt. Entweder war zu viel Kind drauf oder einer war auf der Flucht oder hat den anderen geärgert... Es sei denn, sie haben Unfug angestellt- da waren sie ein Herz und eine Seele. Ein Affenstall eben ;-)


Ich muss sagen, dass E-Book ist für so Schnittbastlerinnen wie mich genau das richtige. Ein gut sitztender Raglan-Schnitt und anschließend pickt man sich aus dem "Anleitungs-Baukasten" die Elemente heraus die man braucht. So kann man seinen Pulli, Kleid, Tunika etc. so konfigurieren, dass es seinen Vorstellungen entspricht und muss nicht mehr Schnitt X mit Y zusammen basteln und hoffen das z.B. der Kragen passt. Und durch diesen Baukasten brauche ich auch nicht mehr ständig neue Schnitte abpausen. Mir persönlich reicht es, wenn ich die nächsten Größen zu pausen habe. ;-)

Anfangs war ich ehrlich gesagt ziemlich geplättet von den vielen Möglichkeiten die dieses E-Book bietet. Kragen, Kapuze, Knopfleiste, Passen, diverse Taschenversionen etc. Aber die neue Gestaltung des E-Books, aber vorallem durch das Ideenbuch wo diverse Beispiele genaustens erklärt sind, hilft sehr bei der Orientierung


Verlinkt mit: Made4Boys, SewMini; Handemade on Tuesday, DienstagsDinge, KiddiKram, OutNow
Schnitt: BasicPulli von Lotte&Ludwig
Stoffe: Räupchen: Jersey vom Stoffmarkt, Äffchen: Sweat, Rost von Königreich der Stoffe, Petrol von Kleewald, grau vom Stoffmarkt

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Liebster-Award...

Ich mag keine Kettenbriefe. Überhaupt nicht! Und der Liebster-Award ist eigentlich auch so einer.
Er wird an relativ kleine Blogs die noch neu/ unbekannt sind und weniger als 200 Follower haben verliehen. Der Nominierende stellt einem 11 Fragen. Und man selbst nominiert wiederum kleine Blogs und stellt an die Blogger 11 Fragen.
Aber nach dem ich sogar zwei mal nominiert wurde - einmal von der lieben Uli von UlikatUli und der lieben Charlie von charlie-made, und ich mich riesig gefreut habe.  Vorallem über die Begründungen haben mir sehr geschmeichelt, möchte ich die zu mindest die Fragen der beiden gerne beantworten. Jedoch wird die Kette hier enden. Warum? Ganz einfach - die kleinern Blogs haben den Liebsten Award mittlerweile alle erhalten und Kettenbriefe mag ich nach wievor nicht ;-)


Liebe Uli - pass mal auf: Hier deine Antworten:

1. Wie, warum und durch wen/was bist du zum Nähen gekommen?
Meine Schwiegermutter hat mir 2012 eine Nähmaschine zum Geburtstag geschenkt, weil sie der Meinung war, dass es was für mich sei. Recht hatte sie!

2. Autodidakt oder Nähkurs?
Autodidakt

3. Hast du schon einmal eine besonders schöne Idee für ein Kleidungsstück (eine besondere Applikation/Motiv, Stoffkombis) bei einem anderen Blogger stibitzt oder abgeschaut?  :-)

Klar, habe ich mich schon von anderen Bloggern inspirieren lassen. Sowohl bei Stoff-Kombinationen, als auch bei Schnitten etc. Allerdings habe ich immer "meine" Version gemacht.

4. Bist du ein ordentlicher oder ein chaotischer Näher? Heften, Bügeln, Versäubern, Drauflosnähen?

Mittlerweile bin ich ziemlich akurat beim Nähen, aber alles um mich herum versinkt dafür in Chaos ;-)

5. Mit welchem Material nähst du am liebsten?
Dieses Jahr habe ich Walk für mich entdeckt. Das näht sich super, ohne sich zu verziehen und muss nicht versäubert werden. Ansonsten mag ich Baumwolle sehr gerne.

6. Hast du einen Lieblingsschnitt bzw. Lieblingsteil und verrätst uns diesen/dieses?
Liebe seit dem ersten Tragen ist meine Oversize-Strickjacke nach dieser Anleitung.

Und Liebe nach längerem Gebrauch ist meine Ludwig Lässig von Lotte und Ludwig.


Und natürlich mein (fast) täglicher Begleiter- mein Doufflecoat



7. Wie viel Zeit nimmt dein Hobby (Nähen und Bloggen) in Anspruch und hast du noch andere Hobbys?
Mittlerweile nimmt das Nähen und Bloggen fast alle freien Abende in Anspruch.

8. Kommentierst du unter einen Post, wenn du etwas siehst, was dir gefallen hat? Oder bist du ein stiller Blog-Leser?
Ich bin ehrer der stille Leser. Aber ich gelobe Besserung, da ich mich ja selbst über jeden Kommentar freue. ;-)

9. Wie würde dich deine Familie in 5 Worten beschreiben und wie du dich selbst?!?
Der Mann sagt: Nähbesessen (öhm ja), friedfertig, liebevoll, pefektionistisch, ehrgeizig. Damit kann ich leben...
Ich würde mich als strukturiert und rumpelstielzig sehen.

10. Gibt es Blogs, die dich besonders inspiriert haben? Wenn ja, welche?
Ja- Yvas Blog Yvarpunkt
 hat mich neugierig auf des Material Walk gemacht. Aber auch sonst mag ich ihre Sachen sehr gerne

11. Steht deine Familie voll hinter deinem Hobby oder musst du dir die Zeit zum Nähen/Bloggen "erkämpfen"/erarbeiten?!?
Der Tag gehört (meistens) meiner Familie. Nähen/Bloggen tue ich in der Regel abends oder während des Mittagsschlafens. Nichtsdestotrotz versucht mir mein Mann Freiräume zu schaffen, dass ich auch mal mit wachen Jungs Kleinigkeiten fertig machen kann. Außerdem nerve ich ihn regelmäßig mit Kombi-Fragen und er ist auch für die tollen Fotos von mir verantwortlich. Also, ja, ich werde super unterstützt.

Und nun Charlie für dich:
1. Was war dein Lieblingsfach in der Schule?
Das ist schon so lange her... Ich mochte immer gerne Sport, Kunst, Musik und Achtung-Chemie!

2. Wie oft in der Woche nähst (Bzw. häkelst, strickst, oder bastelst) du?
Das ist völlig unterschiedlich. Je nach Projekt. Mal ist es (fast) täglich. Bis das größere Projekt abgeschlossen ist. Mal ne Woche lang gar nicht. Aber meistens 2-3 Tage in der Woche. Ich hab ja quasi nur den kurzen Mittagsschlaf vom Räupchen und 2 bis 3 Stündchen abends, wenn die Jungs schlafen ;-)

3. Welchen Klingelton hat dein Handy?
America Patrol

4. Welcher ist dein Lieblingsstich an der Nähmaschine?
Da meine Maschine nur Gerade, Zickzack, zwei Saumstiche und sage und schreibe einen (!) Zierstich hat, fällt die Wahl nicht schwer. Definitif der ganz banale einfache gerade Stich ;-)

5. Hast du dir schon (Blogger-)Ziele für 2016 gesteckt?
Nein, nicht wirklich. Da Anfang 2016 der normale Arbeitswahnsinn wieder beginnt, habe ich mir lediglich vorgenommen, einigermaßen regelmäßig zu bloggen.

6. Warum bloggst du und ist dir der Anfang schwergefallen??Ja, der Anfang ist mir super schwer gefallen. Auch heute noch fällt mir das Texten manchmal schwer. Worte liegen mir nicht unbedingt ;-) Trotzdem blogge ich.
Ich habe das Nähen durch "Try and Error" und durch Blogs gelernt. Das möchte ich zurück geben und natürlich auch meine selbst genähten Sachen zeigen.

7. Welche Dinge stehen auf Deinem Nachttisch?
Völlig unspannend...





8. Was hast du gerade an? Etwas selbstgenähtes?
Klaro- eigentlich fast täglich...
Hier ein schneller Schnappschuss...T-Shirt self-made, Cardigan self-made (allrdings noch nie verbloggt wie mir auffällt)



9. Was war das schönste Kompliment, das du je bekommen hast?
Uff, Komplimente sind nicht mein Ding. Aber ich habe mich sehr darüber gefreut, als mir dieses Jahr eine Freundin der Familie, die mich schon seit immer kennt und als Erzieherin tätig ist, meinte, dass ihr mein Umgang mit den Jungs gefällt und das sie gut geraten sind. Das lässt das Mama-Herz natürlich höher schlagen. Und tut gut zu hören. Denn nicht immer bin ich mir dessen sicher...

10. Bist du zufrieden mit deinem Blogdesign oder würdest du gerne etwas ändern?
Nein, ich bin nicht mehr zufrieden- das neue Design ist schon in Bearbeitung. Der Blog hat als Kinder-Nähblog begonnen und darauf war auch das Design ausgelegt. Aber da ich mittlerweile auch sehr viel für mich nähe, passt das Design nicht mehr so recht.

11. Wie sieht dein perfekter Tag aus, an dem du tun und lassen kannst was du willst?
Der perfekte Tag? Hätte defintif mehr als 24 Stunden! Der würde daraus bestehen auszuschlafen. So bis 8 oder so- das würde mir reichen. Dann würde ich gerne völlig entpannt mit meinem Mann im Café frühstücken- ohne Jungs. Und anschließend mit allen einen ausgedehnten Spaziergang, am liebsten ans Meer, machen (von hier aus natürlich seeeehr ausgedehnt). Dort plantschen, flezen, quatsch machen und wieder essen. Ohne Streitereien. Auf dem Rückweg Stoffe shoppen. Und abends dann noch ein Ründchen an die Maschine. Nur nähen, nicht zuschneiden oder Schnittmuster kleben/pausen. Und um den Tag wirklich perfekt zu machen, dann geht weder der Unterfaden leer, reißt das Garn und der Nahtauftrenner wird auch nicht benötigt...

Ich verabschiede mich von euch in 2015. In 2016 steht viel an.
Da gibt es das ein oder ander was ich hier noch nicht gezeigt habe. Wie zum Beispiel der rote Cardigan. Und außerdem ist ein riesen Wunsch in Erfüllung gegangen:




Da wird es das ein oder andere anschließend von mir zu sehen geben....
Außerdem gibt es ja noch meine To-Se-Liste. Nähtechnisch wird es mir nicht langweilig werden...

Für 2016 wünsche ich euch tolle Nähprojekte, kreative Ideen und vorallem Gesundheit. Kommt gut rein. Wir lesen uns hoffentlich nächstes Jahr

    Mittwoch, 9. Dezember 2015

    Sweat Aiko...

    Mit Frau Aiko war es Liebe auf den ersten Blick.
    Der Schnitt hat mir von anfang an gefallen. Und immer wenn ich eine Version sah, dachte ich -  cool, will auch...
    Allerdings hat es doch recht lange gedauert bis ich mir den Schnitt gekauft habe. Den die Bluse ist mehr breit als lang. Also genau das Gegenteil von der Kleidung die ich normalerweise trage...

     

    Aber mir hat dieses pure, schlichte des Schnittes gefallen. Irgendwie japanisch anmutend.
    Und genau so wollte ich es haben. Ganz pur. Ganz reduziert.

    Allerdings aus Sweat und mit langen Ärmeln. Als schicken Sweater fürs Büro. Um gewappnet zu sein wenn doch plötzlich Termine anstehen...

    Die einzige Spielerei die ich eingebracht habe, ist die hellgraue Papsel in der Rückennaht. Die konnte ich mir doch nicht verkneifen.


    Es hat etwa einen halben Tag gedauert bis ich mich an meine Silhouette in FrauAiko gewöhnt habe. Aber jetzt mag ich sie sehr. Ich überlege lediglich, die Ärmel noch ein bisschen enger zu machen und doch noch einen ticken zu kürzen. Dann wäre es noch klarer, dass es Overzize ist und so soll, und nicht ein zu großgeratener Pulli.


    Genäht habe ich den Schnitt in S und ich habe nichts von der Breite weggenommen. Dadurch dass es ein dicker Sweat-Pulli ist, finde ich es ok. Aber bei dünneren Stoffen werde ich was in der Breite wegnehmen.
    Den Ausschnitt habe ich mit Beleg genäht. Das mag ich lieber als einfach nur säumen- das sieht einfach sauberer aus. Allerdings ist mir der Ausschnitt ein wenig zu weit.
    Und aus den 3/4 Ärmel sind lange Ärmel geworden. Außerdem habe ich den Pulli noch um ca. 4 cm verlängert.

    In der Regel werde ich den Pulli wahrscheinlich über irgendein normales Longsleeve tragen - wahrscheinlich mit Schal oder Halstuch kombiniert. Zu mindest jetzt im Winter.

    Allerdings gefällt mir der Pulli zu der Bluse fast noch besser. Das unterstreicht dieses Pure. Jetzt bräuchte ich nur noch mehr schöne Blusen....

    Was sagt ihr? Wie würdet ihr meine FrauAiko tragen?

    Verlinkt mit MeMadeMittwoch
    Schnitt: FrauAiko von Schnittreif

    Stoff: Sweat von Butinette

    Sonntag, 29. November 2015

    WJSA Finale...

    Nachdem ich das letzte mal beim WJSA schon fast fertig war und euch die ein oder andere Detailaufnahme gezeigt hatte, präsentiere ich euch heute mit Stolz geschwällter Brust- meinen Doufflecoat:


    Normalerweise bin ich nicht so. Lobhudelei und Selb-Beweihräucherung sind so gar nicht meins. Aber diesmal bin ich so richtig stolz - auf mich und auf meinen Mantel. Deshalb entschuldige ich mich lieber vorher und warne vor - es folgt eine Bilderflut und es wird hier gleich kräftig stinken... ;-)


    Zwischenzeitlich hatte ich schlimmstes befürchtet. Das die Farbe nicht das Wahre ist, das Innenfutter doch irgendwie doof dazu. Die rückwärtige Passe hat mich in den Wahnsinn getrieben. Dann saßen ständig die Knebel und die Taschen auf unterschieblicher Höhe. Kurzum- ich war mehrere male kurz davor das Teil in die Ecke zu pfeffern und versauern zu lassen. Und wenn ich es fertigstellen würde, dass es anschließend im Schrank versauert, weil ich es nicht mehr sehen kann. Aber dem ist zum Glück nicht so. Ich liebe meinen Doufflecoat! Ich liebe die Farbe- auch wenn sie wirklich knallig ist.



    Ich bin stolz drauf dass mir ziemlich viele Punkte sehr gut gelungen sind. Auch wenn sie manchmal mehrere Anläufe gebraucht haben. Natürlich nicht alle- aber die Pfuistellen zeige ich euch nicht. ;-)


    Auch freue ich mich über alle Änderungen die ich vorgenommen habe und das der Mantel nach und nach "gewachsen" ist. Dass die Idee Zeit hatten sich zu entwickeln. Ich war mir nicht von Anfang an klar wohin es gehen würde... Daher bin ich sehr froh mich doch entgegen der ursprünglichen Planung für die Riegel entschieden zu haben. Sie machen auf jeden Fall was her.


    Und ich bin begeistert von der Passform. Hier trage ich den Mantel mit einem mitteldicken Pulli. Er sitzt meiner Meinung nach wie es sich gehört. Aber auch mit dickem Pulli sitzt er noch gut ohne dass ich mich eingeengt fühle. Die Taille ist da wo sie hin gehört. Ich habe sie scheinbar an die richtige Stelle verschoben.


    Auf dem Foto sieht es aus irgendwelchen Gründen so aus, als säßen die Taschen völlig unterschiedlich. Tun sie aber nicht. Und man sieht, dass der Saum zum Zeitpunkt der Fotos noch nicht fertig war. Mittlerweile sind Futter und Oberstoff mittles Hexenstich fixiert. 


    Auch war es die richtige Entscheidung die Ärmel zu verlängern.


    Nur die Kapuze hätte größer ausfallen können. Theoretisch - denn praktisch hätte der Stoff dafür nicht mehr gereicht.


    Ihr merkt ich bin rundum begeistert vom Mantel und wahnsinnig froh beim Sewalong mitgemacht zu haben. Nähtechnisch hat mich das Projekt sehr vorran gebracht. Und das regelmäßige zeigen "müssen" hat dafür gesorgt dass ich am Ball bleibe und es nicht als UFO endet. Außerdem habem mir eure Kommentare bei der Entscheidungsfindung durchaus weitergeholfen. Deshalb an euch ein dickes dickes Dankeschön für eure Kommentare und die Durchhalteparolen.
    Und natürlich auch ein großes Dankeschön und Lob an Karin und Lucy für die Organisation und die Tutorials des WJSA 2015.


    Ich wünsche euch allen einen schönen ersten Advent und einen gut eingepackten Winter in euren neuen Mänteln.

    Verlinkt mit MMM
    Schnitt: Käpykuusi, Ottobre 6/12

    Änderungen: Rückenteil im Stoffbruch statt zwei Einzelteile, Taille verschoben, Ärmel verlängert, Kragen mit abnehmbarer Kapuze, Knebel statt Riegel, Riegel mit Knöpfen statt Kreuzstich, Innentasche, Außentaschen vom Modell Classico, Taschnklappen
    Stoffe: Walk von Schnäppchenstoffe, Futter: DapperStoff aus dem örtlichen Stoffladen